Nun hat sich auch der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gideon Joffe, zum Ergebnis der Berliner Abgeordnetenhauswahl zu Wort gemeldet. »Berlin steht vor massiven Herausforderungen: Clankriminalität, islamistische Gefährder und auch linker Antisemitismus belasten das freiheitliche Zusammenleben in unserer Stadt«, erklärte Joffe.
Wer diesen Phänomenen eine politische Bühne biete, so Joffe, und ihnen nicht mit »der notwendigen Entschlossenheit entgegentritt, trägt eine besondere Verantwortung für die Folgen«.
Mit Blick auf die aktuelle politische Konstellation, dass möglicherweise die Spitzenkandidatin der Linken, Elif Eralp, nun Regierende Bürgermeisterin werden könnte, »drängt sich daher – gendergerecht formuliert – das Bild auf, dass nun die Geis zur Gärtnerin gemacht werden soll«.
Am Sonntag war die Linke bei der Abgeordnetenhauswahl mit 25,7 Prozent der Stimmen stärkste Kraft geworden. ja