Nazi-Raubkunst

»Finderlohn« für arisiertes Bild

»Finderlohn« für arisiertes Bild

Nazi-Raubkunst in Schweizer Bank entdeckt

In einem Safe der Zürcher Kantonalbank hat die Schweizer Polizei 14 mutmaßlich »arisierte« Kunstwerke entdeckt. Die äußerst wertvollen Gemälde stammen unter anderem von Dürer, Monet, Renoir und Kokoschka. Das Schließfach war, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, 1978 von dem früheren NS-Kunstbeschaffer Bruno Lohse angemietet worden. Der im März dieses Jahres in München verstorbene Lohse hatte während des Dritten Reichs für Hermann Göring Kunstwerke aus ganz Europa gestohlen, viele davon aus jüdischem Besitz.
Auf die Spur der Bilder waren die Schweizer Behörden gekommen, nachdem eine Enkelin des Verlegers Samuel Fischer einen Münchener Galeristen wegen Erpressung angezeigt hatte. Der Galerist und ein befreundeter Kunsthistoriker hatten der Frau angeboten, gegen »Finderlohn« ein 1938 der Familie Fischer geraubtes Gemälde des französischen Impressionisten Camille Pissaro wiederzu- beschaffen. Gegen den Galeristen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Erpressung eingeleitet. ja

Die Universität Pennsylvania will nicht auf die Forderung eingehen, Daten jüdischer Mitarbeitenden zu veröffentlichen.

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Die Universität Pennsylvania wehrt sich gegen die Forderung, persönliche Daten jüdischer Mitarbeitender auszuhändigen. Der Fall wird vor einem US-Bundesgericht verhandelt.

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