Hadassah

Einfach machen

»Soziales Engagement ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens.« So lobte Peter Meyer, Vizepräsident des Bayerischen Landtags, den Einsatz des Hadassah Medical Center in Jerusalem und gleichzeitig die Leistungen der Initiative »Do it«, die in München den Preis »Frieden in Nahost durch Medizin« an Hadassah verlieh.
Als Laudator hob Meyer die Leistungen des Hadassah Medical Center für die gleiche notwendige medizinische Versorgung aller Menschen in der Region hervor –unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit und Nationalität. Damit setze es ein eindrucksvolles Zeichen für eine bessere Zukunft im Nahen Osten. »Denn der Weg zum Frieden führt nicht nur über Worte und Diplomatie. Es zählen vor allem Taten.« Für den festlichen Rahmen der Gala im Foyer des Jüdischen Museums sorgten Kantor Nicola David sowie das Orchester Jakobsplatz.
Humorvolle Kostproben aus dem Miteinander im jüdischen und nichtjüdischen Alltag gab der Autor Michael Wuliger bei der Lesung aus seinem Buch »Der koschere Knigge«. Die Brücke zwischen Unterhaltung und dem ernsten Engagement von Hasassah schlug auf charmante Weise Micha Guttmann als Moderator.
Er begrüßte unter den Festgästen Zentralratspräsidentin Charlotte Knobloch und Regine Sixt vom Hadassah-Ehrenkomitee, den Hadassah-Deutschland-Präsidenten Thomas Ruzicka, Ottmar Flach von Atlanik Network und der Initiative »Do it«, Frank Reschenberg vom Eagles Charity Golf Club sowie den ersten Sekretär der israelischen Botschaft, Asaf Ichlievich. Höhepunkte des Abends waren die Überreichung des »Peace Through Medicine in the Middle East Award« durch Ottmar Flach an Professor Ruzicka und die Übergabe eines Schecks in Höhe von 20.000 Euro von Frank Fleschenberg an IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch in ihrer Funktion als Direktoriumsmitglied von Hadassah Deutschland.
Zu den bewegenden Momenten des Abends zählte die Rede von Regine Sixt. Die Unternehmerin ließ die Galagäste an den Schritten ihrer Begegnungen mit Hadassah, mit den Mitarbeitern und den Patienten teilhaben. Eindrucksvoll schilderte sie das vertrauensvolle und engagierte Aufeinanderzugehen, das sie zu einem nachhaltigen Einsatz für das Hadassah Medical Center weit über ihre Mitgliedschaft im Ehrenkomitee Deutschlands hinaus veranlasst hat. Miryam Gümbel

Die israelische Raketenabwehr hat eine aus dem Libanon anfliegende Terror-Rakete im Visier.

Nahost

Libanon muss jetzt handeln

Die Hisbollah hat äußeren Druck jahrzehntelang in politische Stärke verwandelt. Doch ihr aktueller Legitimitätsverlust ist hausgemacht — und eröffnet dem Libanon erstmals die Chance, das Machtgefüge im eigenen Land zu verändern.

von Leo Benderski  26.03.2026

Berlin

»Grenzen der Erinnerung erweitern«

Argentinien hat von Israel die Präsidentschaft der International Holocaust Remembrance Alliance übernommen. In der Botschaft des südamerikanischen Landes wurde das mit einer Zeremonie gefeiert

 26.03.2026

Nahost

Israels Kriegsstrategie gegenüber Iran und der Hisbollah

Israels Armee greift Irans Führung unerbittlich an. Es gibt jedoch warnende Stimmen: Die gezielten Tötungen von Anführern könnten das System noch radikaler machen. Welche Ziele verfolgt Israel?

von Sara Lemel  19.03.2026

Forschung

Ukraine öffnet Archiv über KZ-Häftlinge

Mitten im Krieg mit Russland öffnet die Ukraine historische Geheimarchive. Für Forschende über die NS-Zeit und die Sowjetische Besatzungszone soll der Zugang erleichtert werden

 11.03.2026

Jerusalem

Wadephul: Iranische Waffen gefährden »nicht nur Israel, sondern auch uns in Europa«

Bei seinem Besuch bei seinem Amtskollegen Gideon Sa’ar sei es auch um diese Frage gegangen: Wie kann dieser Konflikt irgendwann beendet werden, wenn man dem Iran die entscheidenden Waffen aus der Hand geschlagen hat?»

 11.03.2026

Reisen

Lufthansa setzt weiterhin viele Nahost-Flüge aus

Flüge nach Tel Aviv, Teheran und in andere Städte bleiben ausgesetzt. Lufthansa reagiert weiter auf die Lage im Nahen Osten – Charterflüge für Rückholaktionen laufen jedoch weiter.

 09.03.2026

Südlibanon

Zwei israelische Soldaten bei Hisbollah-Angriff getötet

Nach einer vorläufigen Untersuchung der israelischen Armee begann der Vorfall, als ein Panzer während eines Einsatzes stecken blieb

 08.03.2026

Washington

USA intervenieren gegen mögliche Russland-Hilfe für den Iran

Sondergesandter Steve Witkoff kritisiert Moskau dafür, dass es Teheran im Krieg zu unterstützen scheint

 08.03.2026

Iraner in Deutschland

»Einfach leben«

Der Exil-Iraner und Musikmanager Babak Shafian war bisher skeptisch, wenn es um den möglichen Fall des Mullah-Regimes ging. Diesmal ist er hoffnungsvoll. Der Grund dafür ist Israel

 04.03.2026