Nahost

Tote nach israelischen Angriffen im Jemen

Eine Pro-Huthi-Demonstration in Jemens Hauptstadt Sanaa (Januar 2024) Foto: picture alliance / AA

Bei den israelischen Angriffen im Jemen sind offenbar mindestens vier Menschen getötet worden. Ein Sprecher des von den Huthi kontrollierten Gesundheitsministeriums sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass außerdem mehr als 40 Menschen verletzt worden seien. 

Nach Angaben der israelischen Armee griff die Luftwaffe Infrastruktur der Huthi-Miliz am internationalen Flughafen der Hauptstadt Sanaa an. Kampfjets hätten auch Bereiche in mehreren Häfen, darunter in Hudaida, sowie in zwei Kraftwerken des Landes attackiert. 

Informierten Kreisen am Flughafen in Sanaa zufolge sind dort ein Kontrollturm, eine Abflughalle und große Teile der Start- und Landebahnen getroffen worden. 

Die Attacken sind eine Reaktion auf mehrfache Angriffe der Huthi-Miliz auf Israel in den vergangenen Tagen. Wiederholt hatte sie Raketen in Richtung Israel geschickt. In Jaffa waren dabei vor mehreren Tagen 16 Menschen verletzt worden. Es ist bereits der vierte Gegenschlag Israels auf Ziele im Jemen seit Ausbruch des Gaza-Kriegs.

Augenzeugen berichteten der dpa, dass die Explosionen in der ganzen Stadt zu spüren waren. Die Angriffe ereigneten sich zeitgleich mit einer im Fernsehen übertragenen Ansprache des Milizenführers Abdel-Malik al-Huthi. Er ging während seiner Rede nicht direkt auf die Angriffe ein.

Die Huthi sind wie die Terrororganisation Hamas im Gazastreifen und die libanesische Hisbollah-Miliz mit Israels Erzfeind Iran verbündet. dpa/ja

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