Sachsen-Anhalt

Bemühungen um Schutz jüdischen Lebens

Blick auf die Synagoge des Wörlitzer Parks (Sachsen-Anhalt) Foto: picture alliance / dpa-Zentralbild

Der »Runde Tisch zu antisemitischer Gewalt in Sachsen-Anhalt« hat sich zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen. Damit würden die Bemühungen zum Schutz der jüdischen Gemeinschaft im Land noch enger vernetzt, teilte die sachsen-anhaltische Staatskanzlei am Donnerstag in Magdeburg mit.

In dem Gremium vertreten seien auf Einladung der Staatskanzlei die Landespolizei, die Generalstaatsanwaltschaft, das Innen- und das Justizministerium, der jüdische Landesverband und Vertreter von zivilgesellschaftlichen Akteuren in Sachsen-Anhalt.

Regelmäßiger Austausch Die Teilnehmer würden sich über ihre Beobachtungen und Einschätzungen zu antisemitischen Vorfällen im Land in Zukunft regelmäßig austauschen. Ziel ist es, Vorgehensweisen im Rahmen der jeweiligen Zuständigkeiten miteinander abzustimmen.

Zeitgleich sei auch der »Beirat für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt« erstmals zu einer Arbeitssitzung zusammengekommen, teilte die Staatskanzlei weiter mit. Das Gremium habe sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie der Reichtum an jüdischer Kultur und Geschichte in Sachsen-Anhalt mit touristischen Angeboten in Verbindung gebracht werden könne. epd

Fussball

Kopfball mit Kippa

Die Halle war voll, der Spaß groß: Zum ersten Mal trafen zwölf jüdische Teams beim Berlin Jewish Football Cup in Spandau aufeinander

von Jan Feldmann  01.04.2026

Podcast

»Arbeiten im Krieg ist eine große Herausforderung«

Zwischen Bomben und Bunker: Wie unsere Korrespondentin in Tel Aviv ihren Alltag erlebt

von Jan Feldmann, Sabine Brandes  01.04.2026

Video

Zwischen Matzen und Kneidlach: Stimmen aus einem koscheren Supermarkt

Kurz vor Pessach: Vorbereitungen auf den Feiertag – Stimmen aus »Kosherlife«

von Jan Feldmann  01.04.2026

Wirtschaft

Iran-Krieg treibt Inflation auf höchsten Stand seit 2024

Teurer Sprit, steigende Preise für Strom und Gas: Die Kämpfe im Nahen Osten haben schon im ersten Kriegsmonat die Verbraucherpreise angeheizt. Bald könnten auch andere Warengruppen betroffen sein

von Alexander Sturm und Christian Ebner  30.03.2026

Die israelische Raketenabwehr hat eine aus dem Libanon anfliegende Terror-Rakete im Visier.

Nahost

Libanon muss jetzt handeln

Die Hisbollah hat äußeren Druck jahrzehntelang in politische Stärke verwandelt. Doch ihr aktueller Legitimitätsverlust ist hausgemacht — und eröffnet dem Libanon erstmals die Chance, das Machtgefüge im eigenen Land zu verändern.

von Leo Benderski  26.03.2026

Berlin

»Grenzen der Erinnerung erweitern«

Argentinien hat von Israel die Präsidentschaft der International Holocaust Remembrance Alliance übernommen. In der Botschaft des südamerikanischen Landes wurde das mit einer Zeremonie gefeiert

 26.03.2026

Nahost

Israels Kriegsstrategie gegenüber Iran und der Hisbollah

Israels Armee greift Irans Führung unerbittlich an. Es gibt jedoch warnende Stimmen: Die gezielten Tötungen von Anführern könnten das System noch radikaler machen. Welche Ziele verfolgt Israel?

von Sara Lemel  19.03.2026

Forschung

Ukraine öffnet Archiv über KZ-Häftlinge

Mitten im Krieg mit Russland öffnet die Ukraine historische Geheimarchive. Für Forschende über die NS-Zeit und die Sowjetische Besatzungszone soll der Zugang erleichtert werden

 11.03.2026

Jerusalem

Wadephul: Iranische Waffen gefährden »nicht nur Israel, sondern auch uns in Europa«

Bei seinem Besuch bei seinem Amtskollegen Gideon Sa’ar sei es auch um diese Frage gegangen: Wie kann dieser Konflikt irgendwann beendet werden, wenn man dem Iran die entscheidenden Waffen aus der Hand geschlagen hat?»

 11.03.2026