Sachsen-Anhalt

Bemühungen um Schutz jüdischen Lebens

Blick auf die Synagoge des Wörlitzer Parks (Sachsen-Anhalt) Foto: picture alliance / dpa-Zentralbild

Der »Runde Tisch zu antisemitischer Gewalt in Sachsen-Anhalt« hat sich zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen. Damit würden die Bemühungen zum Schutz der jüdischen Gemeinschaft im Land noch enger vernetzt, teilte die sachsen-anhaltische Staatskanzlei am Donnerstag in Magdeburg mit.

In dem Gremium vertreten seien auf Einladung der Staatskanzlei die Landespolizei, die Generalstaatsanwaltschaft, das Innen- und das Justizministerium, der jüdische Landesverband und Vertreter von zivilgesellschaftlichen Akteuren in Sachsen-Anhalt.

Regelmäßiger Austausch Die Teilnehmer würden sich über ihre Beobachtungen und Einschätzungen zu antisemitischen Vorfällen im Land in Zukunft regelmäßig austauschen. Ziel ist es, Vorgehensweisen im Rahmen der jeweiligen Zuständigkeiten miteinander abzustimmen.

Zeitgleich sei auch der »Beirat für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt« erstmals zu einer Arbeitssitzung zusammengekommen, teilte die Staatskanzlei weiter mit. Das Gremium habe sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie der Reichtum an jüdischer Kultur und Geschichte in Sachsen-Anhalt mit touristischen Angeboten in Verbindung gebracht werden könne. epd

Nahost

Israels Kriegsstrategie gegenüber Iran und der Hisbollah

Israels Armee greift Irans Führung unerbittlich an. Es gibt jedoch warnende Stimmen: Die gezielten Tötungen von Anführern könnten das System noch radikaler machen. Welche Ziele verfolgt Israel?

von Sara Lemel  19.03.2026

Forschung

Ukraine öffnet Archiv über KZ-Häftlinge

Mitten im Krieg mit Russland öffnet die Ukraine historische Geheimarchive. Für Forschende über die NS-Zeit und die Sowjetische Besatzungszone soll der Zugang erleichtert werden

 11.03.2026

Jerusalem

Wadephul: Iranische Waffen gefährden »nicht nur Israel, sondern auch uns in Europa«

Bei seinem Besuch bei seinem Amtskollegen Gideon Sa’ar sei es auch um diese Frage gegangen: Wie kann dieser Konflikt irgendwann beendet werden, wenn man dem Iran die entscheidenden Waffen aus der Hand geschlagen hat?»

 11.03.2026

Reisen

Lufthansa setzt weiterhin viele Nahost-Flüge aus

Flüge nach Tel Aviv, Teheran und in andere Städte bleiben ausgesetzt. Lufthansa reagiert weiter auf die Lage im Nahen Osten – Charterflüge für Rückholaktionen laufen jedoch weiter.

 09.03.2026

Südlibanon

Zwei israelische Soldaten bei Hisbollah-Angriff getötet

Nach einer vorläufigen Untersuchung der israelischen Armee begann der Vorfall, als ein Panzer während eines Einsatzes stecken blieb

 08.03.2026

Washington

USA intervenieren gegen mögliche Russland-Hilfe für den Iran

Sondergesandter Steve Witkoff kritisiert Moskau dafür, dass es Teheran im Krieg zu unterstützen scheint

 08.03.2026

Iraner in Deutschland

»Einfach leben«

Der Exil-Iraner und Musikmanager Babak Shafian war bisher skeptisch, wenn es um den möglichen Fall des Mullah-Regimes ging. Diesmal ist er hoffnungsvoll. Der Grund dafür ist Israel

 04.03.2026

Demonstrierende schwenkten am Montag israelische und iranische Flaggen vor der israelischen Botschaft in Berlin und riefen „Danke, IDF!“.

Berlin

Zeichen gegen Teheran

Exil-Iraner demonstrierten vor Israels Botschaft in Berlin und drücken ihre Hoffnung auf einen Neuanfang aus

 03.03.2026

Botschafter Ron Prosor: Das Regime in Teheran steht mit dem Rücken zur Wand

Interview

»Ich bin für die klare Haltung Deutschlands dankbar«

Israels Botschafter Ron Prosor zu deutschen Reaktionen nach den Angriffen auf den Iran, zur Sicherheitslage israelischer und jüdischer Einrichtungen sowie zu einer Nachricht zu Purim

von Detlef David Kauschke  02.03.2026