Frankfurt/Main

Zentralrat plant Jüdische Akademie

Der Magistrat der Stadt unterstützt das Projekt mit 4,5 Millionen Euro

11.02.2018

Auf facebook teilen Auf twitter teilen Auf google+ teilen per E-Mail schicken

Der Zentralrat der Juden in Deutschland plant die Errichtung einer Jüdischen Akademie in Frankfurt am Main. Der Magistrat der Stadt entschied am Freitag, das 15,6 Millionen teure Projekt mit 4,5 Millionen Euro zu unterstützen, wie das Presseamt bekannt gab.

Die Stadt stelle ein ehemaliges Professorenhaus und ein angrenzendes freies Grundstück am Rand des geplanten Kulturcampus an der Senckenberganlage nahe dem Messegelände zur Verfügung. Auch das Land Hessen habe Unterstützung zugesagt.

Perspektive Die jüdische Bildungseinrichtung solle nach dem Vorbild der christlichen Akademien eine Vielzahl von Themen beleuchten und jüdische Perspektiven in die öffentliche Diskussion einbringen, sagte der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster. Die künftige Akademie solle mit ihren Debatten zu einer toleranten, religionsfreundlichen und pluralistischen Gesellschaft beitragen. Der Präsident dankte dem Frankfurter Magistrat für seine Unterstützung.

»Frankfurt am Main verdankt seine heutige Bedeutung in vielerlei Hinsicht gerade auch den großen jüdischen Familien, die hier gelebt und gewirkt haben«, sagte der Frankfurter Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker (CDU). »Auch das Lehren, Lernen und der gesellschaftliche Diskurs sind in Frankfurt seit jeher zu Hause.«

Das Judentum habe die kulturelle, politische und ökonomische Geschichte Europas vom Mittelalter bis in die frühe Neuzeit entscheidend mitgeprägt. Bis heute bereichere es das religiöse und kulturelle Leben in Deutschland. epd

Auf facebook teilen Auf twitter teilen Auf google+ teilen per E-Mail schicken
Jüdische Allgemeine ePaper
Die Wochenzeitung als ePaper
Cover der Jüdische Allgemeinen vom 19.04.2018

Ausgabe Nr. 16
vom 19.04.2018

Zum Angebot
Beilage: 70 Jahre Israel
Cover Sonderbeilage Jüdische Allgemeinen vom 19.04.2018

Gerne schicken
wir Ihnen unverbindlich die Sonderbeilage zu!

Bestellen

Fotostrecken

BDS

BDS-Bewegung – zum Dossier

Boycott Divestment Sanctions

Zum Dossier

Wieso Weshalb Warum

Religiöse Bräuche und Begriffe

mehr…

Sprachgeschichte(n)

Über die Herkunft gängiger Wörter wie Pleite, Knast und Polente

mehr…

Anzeige

Gottesdienste

Gottesdienste in den Jüdischen Gemeinden

Glossar

Glossar

Gemeinden

Juedische Gemeinden

Service

Service

Wetter

Wetter - Frühling
Berlin
19°C
heiter
Frankfurt
20°C
heiter
Tel Aviv
23°C
wolkig
New York
3°C
heiter
Zitat der Woche
»An Transsexuelle und Juden haben wir uns
noch nicht herangetraut.«
Die belgische TV-Produzentin Kato Maes begründet das Konzept der Show »Taboe«,
Witze über dicke und behinderte Menschen zu reißen.