Berlin

Protest gegen Zentralrat

Gruppe »Nicht in unserem Namen« kritisiert Äußerungen von Josef Schuster in der Flüchtlingsdebatte

Aktualisiert am 24.11.2015, 19:00

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Etwa 70 Menschen haben am Dienstagabend in der Nähe des Leo-Baeck-Hauses in Berlin gegen jüngste Äußerungen von Zentralratspräsident Josef Schuster in der Flüchtlingsdebatte demonstriert.

Zu der Kundgebung hatte eine Facebook-Gruppe unter dem Motto »Nicht in unserem Namen – Juden gegen Rassismus« aufgerufen. »Wir schämen uns für und distanzieren uns ganz ausdrücklich von den rassistischen Aussagen Josef Schusters«, hieß es auf Facebook.

Obergrenze Schuster hatte der Zeitung »Die Welt« gesagt: »Über kurz oder lang werden wir um Obergrenzen nicht herumkommen«. Außerdem hatte er im Zusammenhang mit der Integration muslimischer Einwanderer die Überlegung geäußert: »Wenn ich mir die Orte und Länder in Europa anschaue, in denen es die größten Probleme gibt, könnte man zu dem Schluss kommen, hier handele es sich nicht um ein religiöses Problem, sondern um ein ethnisches.«

Bei der Kundgebung sprachen unter anderem der Rabbinatsstudent Armin Langer und der Publizist Micha Brumlik. Die Demonstranten zündeten Kerzen an und hielten Schilder hoch. Auf einem Plakat stand auf Hebräisch: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«. Außerdem wurde zur Aufnahme von »sechs Millionen Flüchtlingen« aufgerufen. ja

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