Auszeichnung

Zivilcourage-Preis für »Hellersdorf hilft«

»Hellersdorf hilft« wurde Anfang Juni gegründet, um in dem Plattenbau-Bezirk eine Willkommenskultur für Flüchtlinge zu schaffen. Foto: dpa

Die Bürgerinitiative »Hellersdorf hilft« wird mit dem diesjährigen Preis für Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus ausgezeichnet. Der von der Jüdischen Gemeinde Berlin und dem Förderkreis »Denkmal für die ermordeten Juden Europas« ausgelobte Preis wird am 29. Oktober bei einem Charity Dinner in der Bundeshauptstadt übergeben, teilte der Förderkreis am Donnerstag mit.

Begründung Die Aktionen der Bürgerinitiative erzielten bundesweites Aufsehen und ermutigten Menschen andernorts, rassistische Hetze gegen Asylunterkünfte im Keim zu ersticken und Menschen in Not zu helfen, heißt es zur Begründung. »Hellersdorf hilft« wurde Anfang Juni gegründet, um in dem Plattenbau-Bezirk eine Willkommenskultur für Flüchtlinge zu schaffen. Auslöser waren Aktionen von Neonazis, der NPD und anderen rechtsextremen Organisationen gegen die Eröffnung eines Asylbewerberheims in einer früheren Schule.

Zu dem Spenden-Dinner laden die Vorsitzende des Förderkreises, Lea Rosh, gemeinsam mit Bundestagspräsident Norbert Lammert und Kulturstaatsminister Bernd Neumann (beide CDU) ein. Die traditionelle Tischrede hält Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Der Erlös ist für einen »Raum der Namen« im Berliner Holocaust-Denkmal gedacht. Das Charity Dinner findet bereits zum achten Mal statt. epd

Online-Seder

Zartbitter statt Maror

Die Jüdische Jugend Baden kam per Videokonferenz zu einem Schoko-Pessach-Vorgeschmack zusammen

von Christine Schmitt  03.04.2020

Zu Hause bleiben

Putz-Challenge, Netta-Tanz, Home-Cup

Was planen jüdische Einrichtungen? Eine Auswahl von Beten bis Work-out

von Eugen El  03.04.2020

Frankfurt

Tablets für Senioren

Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden ruft zu Sachspenden auf

 02.04.2020

München

Glückwunsch, Gemeindewahl, Gymnasium

Meldungen aus der IKG

 02.04.2020

Betreuung

Holocaust-Überlebende nicht erneut traumatisieren

Erfurter Soziologin: »Zuallererst ist es wichtig, zuzuhören«

 02.04.2020

Pessach

Mit Mundschutz zum Einkauf

Der koschere Einzel- und Großhandel in Berlin läuft im Corona-Modus

von Jérôme Lombard  02.04.2020

Frankfurt

Gute-Nacht-Gruß per Telefon

Wie das Budge-Heim in der Corona-Krise seine Senioren betreut

von Eugen El  02.04.2020

Bremen

Verantwortung kann man nicht delegieren

Die Gemeinde sieht keine Notwendigkeit für einen Antisemitismusbeauftragten

von Jérôme Lombard  02.04.2020

Tagung

Vier Tage Lernen und Diskussion

Im Jüdischen Gemeindezentrum fand ein internationales Rebbetzin-Treffen statt – vor der Corona-Krise

von Ellen Presser  02.04.2020