Frankfurt/Main

»Zeitgemäßes Porträt der Gegenwart«

Tanzt zur Eröffnung: die L-E-V Company aus Tel Aviv Foto: Gil Shani

Ein koscheres Pop-Up-Restaurant, Clubnächte und moderner Tanz: Die diesjährigen Jüdischen Kulturwochen in Frankfurt am Main »wollen ein zeitgemäßes Porträt der jüdischen Gegenwartskultur zeichnen«, sagte Marc Grünbaum, Vorstand der Jüdischen Gemeinde, am Mittwoch. Insgesamt seien vom 15. Oktober bis 5. November 34 Veranstaltungen geplant, darunter Ausstellungen, Konzerte, Führungen, Theater und Workshops.

highlight Zur Eröffnung am 15. Oktober um 20 Uhr tanze die L-E-V Dance Company aus Tel Aviv Choreografien von Sharon Eyal und Gai Behar. Als besonderes Highlight kündigte Grünbaum das Pop-Up-Restaurant des israelischen Spitzenkochs Yossi Elad an. Es sei das erste koschere Restaurant in Frankfurt außerhalb der Jüdischen Gemeinde seit 1945.

Religiöse Einblicke sind bei einem offenen Gottesdienst in der Westend-Synagoge möglich. Das Wissen über andere Religionen und Kulturen sei eines der wichtigsten Elemente im Kampf gegen Hass, Rassismus und Antisemitismus, sagte Grünbaum. epd

Geburtstag

Ins Leben zurückgekämpft

Der Holocaust-Überlebende Leon Weintraub wird am Neujahrstag 100 Jahre alt

von Gabriele Ingenthron  31.12.2025

Programm

Götter, Märchen und Le Chaim: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 31. Dezember bis zum 13. Januar

 31.12.2025

Immobilie

Das jüdische Monbijou

Deutschlands derzeit teuerste Villa auf dem Markt steht auf Schwanenwerder und soll 80 Millionen Euro kosten. Hinter dem Anwesen verbirgt sich eine wechselvolle Geschichte

von Ralf Balke  28.12.2025

Geburtstag

»Der Tod war etwas Gegebenes«

Der Holocaust-Überlebende Leon Weintraub wird am 1. Januar 100 Jahre alt

von Gabriele Ingenthron  28.12.2025

Dating

Auf Partnersuche

Matchmaking mit Olami Germany – ein Ortsbesuch

von Jan Feldmann  23.12.2025

München

Ein kraftvolles Statement

Beim Gemeindewochenende nahmen zahlreiche Mitglieder an Diskussionen, Workshops und Chanukka-Feierlichkeiten teil

von Esther Martel  23.12.2025

Erfurt

Die Menschen halfen einander

Pepi Ritzmann über ihre Kindheit in der Gemeinde, ihre Familie und Antisemitismus. Ein Besuch vor Ort

von Blanka Weber  22.12.2025

Didaktik

Etwas weniger einseitig

Das Israel-Bild in deutschen Schulbüchern hat sich seit 2015 leicht verbessert. Doch der 7. Oktober bringt neue Herausforderungen

von Geneviève Hesse  22.12.2025

In eigener Sache

Die Jüdische Allgemeine erhält den »Tacheles-Preis«

WerteInitiative: Die Zeitung steht für Klartext, ordnet ein, widerspricht und ist eine Quelle der Inspiration und des Mutes für die jüdische Gemeinschaft

 24.12.2025 Aktualisiert