München

YouthNet, Jiddisch, Erinnerung

Im Wintergarten der Pinakothek der Moderne sind die Werke von 22 Jugendlichen zu sehen. Foto: imago images/imagebroker

Werkschau

Von Dienstag, 16. Juni, bis Sonntag, 5. Juli, sind im Wintergarten der Pinakothek der Moderne im Raum des Museumscafés im Erdgeschoss, Barer Straße 40, die Werke von 22 Jugendlichen zu sehen. Gebürtige, geflüchtete und eingewanderte Jugendliche in München mit unterschiedlichem religiösen Hintergrund haben Kunstwerke gestaltet, in denen sie Gebäude der Stadt unter Berücksichtigung ihrer Wahrnehmungen neu interpretieren. Sie haben sich damit am YouthNet-Projekt 2019/2020 unter dem Motto »Schmück deine Stadt!« beteiligt. Die Werkschau ist dienstags bis sonntags von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Jeweils am Freitag (19. und 26. Juni sowie 3. Juli) wird von 17 bis 18 Uhr eine Führung durch die Projektleitung angeboten. Der Eintritt ist frei. Die Hygieneregeln des Hauses sind zu beachten. Weitere Informationen unter www.youthnet-muenchen.com. ikg

Vortrag

Der Vortrag von Diego Rotman im Rahmen des alljährlichen Scholem-Alejchem-Vortrags in Jiddisch muss leider auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Stattdessen bieten das IKG-Kulturzentrum und der Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität am Donnerstag, 18. Juni, um 19 Uhr auf »IKG Live!«, der Kulturplattform der Israelitischen Kultusgemeinde, eine Hommage an die jiddische Sprache. Texte von Bella Chagall, der ersten Frau des Malers Marc Chagall, liest in Jiddisch Eli Teicher. Jiddische Lieder nach Gedichten unter anderem von Mordechai Gebirtig, David Hofstein und Abraham Sutzkever singt die Chansonnière Susanne Weinhöppel an der Harfe. Zur Einführung spricht Evita Wiecki, Jiddisch-Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität. Der Beitrag ist live zu finden unter www.ikg-live.de und ab 19. Juni in der IKG-Mediathek abrufbar. ikg

Dokumentation

Unter dem Titel »Assembly« startet das NS-Dokumentationszentrum ein digitales Programm, das die Relevanz von Erinnerung für den Status der Demokratie darstellen will. Zwischen 18. und 28. Juni erscheint täglich eine neue Podcast-Folge, in der unter anderem Wissenschaftler, Künstler und Schriftsteller zu Wort kommen. Die Folgen sind über die Webseite des NS-Dokuzentrums sowie alle gängigen Podcast-Plattformen abrufbar. ikg

Stadtführung

Tatort Scheunenviertel

Kleinkriminelle, Arbeiter und Ostjuden – der Historiker Dmitry Kudinov zeigt die bewegte Geschichte eines hippen Teils von Berlin, der vor rund 100 Jahren alles andere als gentrifiziert war

von Alicia Rust  17.07.2026

Recklinghausen

Wie der Fußball Eddy rettete

Die Jüdische Gemeinde und Schulen der Region trugen den Emanuel-Schaffer-Cup aus – in Erinnerung an den legendären israelischen Trainer

von Martin Krauß  16.07.2026

Maccabiah

Momente, Medaillen, Menschen

Nach zwei Wochen ist das größte internationale Sportevent in Jerusalem erfolgreich zu Ende gegangen

von Katrin Richter  15.07.2026

Programm

100 Synagogen, zwei Chemnitzer und ein Eis am Stiel: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 16. Juli bis zum 23. Juli

 15.07.2026

Jahrhundertzeugin

Wie eine Sintiza die Nazizeit überlebte und ihre Heiterkeit rettete

Frieda Daniels ist Hochseilartistin. Sie floh als Sintiza vor der Vernichtung durch die Nationalsozialisten. Als 93-jährige Zeitzeugin war sie nun in Heidelberg zu Gast. Eine außergewöhnliche Lebensgeschichte

von Stefanie Ball  15.07.2026

Interview

Glaubwürdigkeit schaffen

Yuki Ronen Schmidt über die Arbeit von Miphgasch/Begegnung und die eigene Rolle in dem Bildungsarbeitsprojekt

von Pascal Beck  14.07.2026

Düsseldorf

Das Om im Schalom

Die Jüdische Volkshochschule bietet Kurse an, die Yoga und Judentum verbinden. Das Online-Angebot ist auch offen für andere Gemeinden und Interessenten

von Annette Kanis  13.07.2026

Porträt der Woche

Spezialist für Musicals

Adam Benzwi ist Amerikaner und entdeckte in Berlin die Schlager der 1920er-Jahre

von Gerhard Haase-Hindenberg  12.07.2026

Berlin

Türkisches Unternehmen »Medicana« neuer Träger vom Jüdischen Krankenhaus

Die 270-jährige Tradition des Hauses bleibe bewahrt – Kritik an der Übernahme kommt von Ver.di

 10.07.2026