Düsseldorf

»Tag der Solidarität mit Juden und Israel«

Die israelische Fahne weht vor dem Düsseldorfer Fernsehturm. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa

Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf veranstaltet in Kooperation mit dem Verein Demokratie und Information einen »Tag der Solidarität mit Juden und Israel«. Dieser findet am 10. Juli in der Gemeinde und auf dem Synagogenvorplatz statt.

»Der Hass auf Jüdinnen und Juden und auf Israel hat eine neue Dimension erreicht«, schreibt die Düsseldorfer Gemeinde. »Universitäten werden beispielsweise von antiisraelischen Demonstrationen dominiert, während viele tatenlos zusehen. Auch in Düsseldorf haben antiisraelische Protestcamps an der Heinrich-Heine-Universität und an der Hochschule Düsseldorf dafür gesorgt, dass jüdische Studierende nicht mehr angstfrei studieren können.«

Als »deutliches Signal« hätten rund 130 Institutionen und Organisationen aus Politik, Wissenschaft, Kultur, Sport, Gesellschaft und kirchlichen Einrichtungen den 10. Juli als bundesweiten »Tag der Solidarität mit Juden und Israel« bestimmt.

Shai Terry und Russell Poyner

Von 10.00 bis 15.00 Uhr können sich Besucher laut Gemeinde »über das jüdische Leben in Düsseldorf informieren und sich zum anderen praktisch mit der jüdischen Kultur und der hebräischen Sprache auseinandersetzen.« Interessierte müssen sich allerdings vorher online anmelden.

Ab 18.00 Uhr ist ein Konzert mit der israelischen Mezzosopranistin Shai Terry und dem Gitarristen Russell Poyner vorgesehen. Erwartet wird auch Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU). im

»Tag der Solidarität mit Juden und Israel«, 10. Juli 2024, ab 10.00 bis 15.00 und ab 18.00 Uhr, Jüdische Gemeine Düsseldorf (Link zur Anmeldung)

Eröffnung

Museum Zwangsarbeit zeigt Ausstellung zu »unerwünschten Kindern«

Beziehungen zwischen Deutschen und Zwangsarbeitern im NS-Regime waren verboten. Trotzdem gab es diese Kontakte ebenso wie Kinder aus diesen Beziehungen. Eine Ausstellung in Weimar widmet sich den Geschichten der betroffenen Eltern und Kindern

 30.10.2026

Frankfurt

Eine Akademie für Deutschland

Am Montag wird die Jüdische Akademie feierlich eröffnet. Sie soll innerjüdische Debatten fördern und jüdische Perspektiven stärker in die Gesellschaft einbringen

von Josef Schuster  30.10.2026

Berlin

Wundersame Rückkehr

Eine Delegation des Temple Chai aus Phoenix, Arizona, brachte einen Wimpel und eine Parochet, die 88 Jahre verschollen waren, zurück in die Synagoge Oranienburger Straße

von Alicia Rust  29.10.2026

Frankfurt am Main

L’Chaim! Auf das Leben

Die Gala »WIZO Night for Children« brachte mehr als 560 Patenschaften

von Eugen El  29.10.2026

Gefahr

Antisemitische Gewalt an Halloween?

In einem Schreiben rät der Zentralrat der Juden für das Wochenende zu Vorsicht und empfiehlt verschärfte Sicherheitsmaßnahmen

 28.10.2026

Seele

Wenn alles zu viel ist

Erstarkende Extreme, Gedanken ans Auswandern, Rechtfertigen im Alltag – eine virtuelle Begegnung mit Jüdinnen und Juden und der Frage: Wie gehtʼs dir?

von Katrin Richter  27.10.2026

Ausstellung

Waschgefäß ohne Geschichte

Das Jüdische Historische Institut in Warschau zeigt Exponate aus dem ehemaligen Berliner Jüdischen Museum – ohne klare Verweise und mit auffälliger Distanzierung

von Ingo Loose  27.10.2026

Frankfurt am Main

Ort jüdischen Denkens: Akademie öffnet

Es ist die erste Institution dieser Art in der Bundesrepublik. Was hat es damit auf sich?

 27.10.2026

Deutschland

Zentralrat der Juden warnt vor möglicher antisemitischer Gewalt bei Protesten am 31. Oktober

In einem Schreiben wird für das Wochenende zu Vorsicht und verschärften Sicherheitsmaßnahmen geraten

 26.10.2026