Deutsch-Jüdisches Theater

Stille auf der Bühne

Wie viele Kultureinrichtungen in der Stadt hat auch das Deutsch-Jüdische Theater seinen Betrieb vorübergehend einstellen müssen. Das Virus trifft das Ensemble empfindlich: Vorstellungen wurden abgesagt, Proben finden nicht mehr statt, auch nicht mit Maske. Dabei haben die Schauspieler ihr Stück Shalom-Salam: Wohin?, das seit 2015 auf dem Spielplan steht, auf den Alltag in der Pandemie zugeschnitten und es entsprechend aktualisiert.

Das Theaterstück, das die Schauspieler gemeinsam mit Berliner Jugendlichen jüdischer, muslimischer und christlicher Herkunft erarbeiten, erzählt von vier Berliner Familien und ihrem durch die Pandemie veränderten Alltag.

Doch an Aufführungen ist derzeit nicht zu denken. Auch die Proben werden aufgrund der notwendigen Maßnahmen immer wieder verschoben. Dennoch bleiben die Jugendlichen ihrem Projekt mit viel Engagement treu. Gerade weil sie – ähnlich wie ihre Protagonisten – Träume haben, Freunde, Familie, ihre Heimat vermissen. Oder sich ganz einfach nach einem normalen Alltag jenseits der Pandemie sehnen. Hier erzählen sie davon. ja

Berlin

Chanukka am Brandenburger Tor

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas entzündete das erste Licht

 28.11.2021

Erinnerung

Vor aller Augen

Stadt und Israelitische Kultusgemeinde gedachten der ersten Deportation von Münchner Juden am 20. November 1941 nach Kaunas

von Helmut Reister  27.11.2021

Porträt der Woche

Mit Klischees aufräumen

Ariella Naischul studiert Jura in Heidelberg und setzt sich für Inklusion ein

von Brigitte Jähnigen  27.11.2021

Ratsversammlung

Signale für die Zukunft

Das oberste Entscheidungsgremium des Zentralrats tagte in Frankfurt – ohne Gäste und mit 2G plus

von Detlef David Kauschke, Eugen El  25.11.2021

Sport

»Eine große Euphorie«

Himar Ojeda über das Basketballspiel Alba-Maccabi, zwei neue Spieler und israelische Fans

von Ralf Balke  25.11.2021

Neukölln

Vereint im Aleph

Das Muslimisch-Jüdische Festival Berlin gab Einblicke in die Vielfalt der Communitys

von Jérôme Lombard  25.11.2021

Jüdische Kulturtage

Zwölf vorsichtige Tage

Die Veranstalter ziehen der Lage entsprechend eine positive Bilanz

von Joshua Schultheis  25.11.2021

Bildung

Corona bestimmt den Stundenplan

Wie gehen Schulen mit der vierten Welle um? Wir haben in Düsseldorf, Frankfurt und Berlin nachgefragt

von Christine Schmitt  25.11.2021

Auszeichnung

Geschichtswettbewerb in Bellevue

Zwei Elftklässler der Frankfurter Lichtigfeld-Schule gewannen den 1. Preis des Bundespräsidenten

von Christine Schmitt  25.11.2021