Oldenburg

Polizei richtet nach Anschlag auf Synagoge Hinweisportal ein

Die Synagoge an der Leo-Trepp-Straße in Oldenburg. Der Brandleck an der Tür ist erkennbar. Foto: picture alliance / Hauke-Christian Dittrich

Nach dem Brandanschlag auf die Oldenburger Synagoge hat die Polizei ein Hinweisportal eingerichtet. Über das Portal können auch Aufnahmen und Bilder an die Ermittler geschickt werden, wie es in einer Mitteilung von Donnerstag heißt. Die Polizei bietet 5000 Euro für Hinweise, die dazu beitragen, die Tat aufzuklären.

Am vergangenen Freitag war ein Brandsatz gegen die Eingangstür der Synagoge geworfen worden. Zwei Hausmeister eines benachbarten Kulturzentrums entdeckten das Feuer und löschten es. Niemand wurde verletzt. Es ist bislang nicht bekannt, wer den Brandsatz geschleudert hat. Die Polizei hat nach dem Vorfall eine Ermittlungsgruppe gebildet, die der Staatsschutz leitet. Der Anschlag löste bundesweit Entsetzen aus.

Wie die Polizei am Donnerstag weiter mitteilte, soll ein Unbekannter oder eine Unbekannte den Brandsatz gegen 13.10 Uhr geworfen haben. Der Verdächtige oder die Verdächtige konnte anschließend flüchten. Die Polizei machte auf Nachfrage keine Angaben zum Geschlecht. dpa

Berlin

»Positioniert sich klar an der Seite jüdischen Lebens«

Der Kabarettist Dieter Nuhr erhält den Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden. Die Laudatio hält Ahmad Mansour

 13.05.2026

Kommentar

Warum Dieter Nuhr den Leo-Baeck-Preis gerade jetzt verdient hat

Dass der Zentralrat der Juden den Kabarettisten ehrt, sendet ein wichtiges Signal weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus

von Ahmad Mansour  13.05.2026

Wettbewerb

»Das Ereignis des Jahres«

Hanna Veiler über ihre erste Jewrovision, ihre neue Rolle als Moderatorin und die Zukunft für Juden in Deutschland

von Mascha Malburg  13.05.2026

Berlin

Auschwitz Komitee würdigt Albrecht Weinberg

Die Organisation hebt den Mut, die Menschenliebe und den Humor des am Dienstag verstorbenen Holocaust-Überlebenden hervor

 13.05.2026

Show

Auf die Bühne, fertig, Herzklopfen

Was verbinden Jugendliche mit der Jewrovison? Und wie schreibt man eigentlich einen guten Songtext? Wir haben uns bei den 13 Teams aus ganz Deutschland umgehört

von Christine Schmitt  13.05.2026

Leer

Holocaust-Überlebender Weinberg mit 101 Jahren gestorben

Albrecht Weinberg hat drei Konzentrationslager und Todesmärsche überlebt. Für Aufsehen sorgte er mit der Rückgabe des Bundesverdienstkreuzes. Nun ist er in Leer gestorben

 12.05.2026

Nachruf

Kämpfer für die Wahrhaftigkeit

Der Schoa-Überlebende Albrecht Weinberg ist im Alter von 101 Jahren gestorben. Sein Freund, Luigi Toscano, verabschiedet sich

von Luigi Toscano  12.05.2026

Baden-Württemberg

»Voices of Hope« - Stuttgart ist Bühne für Jewrovision

Die Veranstalter sprechen vom größten jüdischen Gesangs- und Tanzwettbewerb Europas: Am Freitag startet die Jewrovision in Stuttgart. Vorbild ist der ESC, der parallel in Wien stattfindet - jedoch mit anderen Tönen

von Leticia Witte  12.05.2026

Monacensia

Münchner Schau zum Archiv von Rachel Salamander

Dem Jüdischen wieder Präsenz geben in der Gesellschaft: Das war das Ziel, das die Literaturwissenschaftlerin Rachel Salamander mit ihrer Buchhandlung erreichen wollte. Nun wird ihr Archiv nach und nach erschlossen

von Barbara Just  11.05.2026