München

Podiumsdiskussion über jüdisches Leben in Bayern

Die 2006 eingeweihte Ohel-Jakob-Synagoge in der Münchner Innenstadt Foto: imago images/Alexander Pohl

Fast jeder zweite Deutsche ist noch nie mit jüdischem Leben in Berührung gekommen, ergab jüngst eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey. Für ländliche geprägte Regionen und Flächenländer wie Bayern gilt das in besonderem Maße.

Hinzu kommt: Das Wissen über das Judentum beschränkt häufig auf negative Themen wie Schoa, Antisemitismus und Nahost-Konflikt. Wie aber leben Juden ihre Religion und ihre Kultur heute? Wie haben sich jüdische Gemeinden nach 1945 hierzulande entwickelt?

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Dazu findet am Donnerstagabend um 19 Uhr in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften München eine Podiumsdiskussion statt, die online auch im Livestream zu verfolgen sein wird. Im Mittelpunkt sollen Perspektiven auf jüdisches Leben damals, heute und morgen sein, so die Veranstalter in der Vorankündigung.

Zudem will die Runde auch die Frage diskutieren, was Politik und Gesellschaft leisten müssen, um jüdische Kultur als selbstverständlichen und sichtbaren Bestandteil des Alltags zu verankern.

Als Rednerinnen sind Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, der Münchner Historiker Michael Brenner (selbst Mitglied der Akademie der Wissenschaften), die Schriftstellerin Lena Gorelik sowie Lena Prytula von der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD) vorgesehen.

Darüber hinaus wird es Grußworte vom Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, und vom bayerischen Antisemitismusbeauftragten Ludwig Spaenle geben. ja

Link zum Livestream der Veranstaltung am 10. Februar 2022 um 19 Uhr (eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig

Lesen Sie mehr dazu in unserer nächsten Printausgabe.

Seder

Es ist unsere Freiheit

Zu Pessach setzen wir unser Vertrauen in die Kraft des Guten

von Charlotte Knobloch  31.03.2026

Pessach

Der leere Stuhl

Für viele bedeutet der Seder, auf geliebte Menschen zu verzichten. Hier erzählen vier Frauen und Männer, wer an Pessach fehlt – und was ihnen Hoffnung gibt

von Nicole Dreyfus  31.03.2026

Programm

Führung, Erinnerung und Vorträge: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 2. April bis zum 16. April

 30.03.2026

»Koscher-Licious«

Mazze, Challe, Wodka

Viele Besucher und noch mehr gute Laune gab es beim Streetfoodfestival auf dem Pears-Campus von Chabad in Berlin. Bereits zum fünften Mal probierten sich Gäste durch das Angebot

von Alicia Rust  29.03.2026

Meinung

Das Gedenken schützen

Ein linksextremes Bündnis plant zum Jahrestag der Befreiung Buchenwalds eine antisemitische Kundgebung. Thüringens Juden wehren sich gegen die Provokation

von Reinhard Schramm, Marek Sierka  29.03.2026

Porträt der Woche

Für alt und jung

Judit Marach hat in einem Seniorenheim gearbeitet – heute ist sie Schulsekretärin

von Gerhard Haase-Hindenberg  29.03.2026

Frankfurt

Wieder zusammen

Fast neun Jahrzehnte nach dem Novemberpogrom 1938 wird der Silberschmuck einer Torarolle erstmals als Einheit präsentiert

von Eugen El  29.03.2026

Ilja Richter

Zu Hause zwischen den Stühlen

Der Schauspieler stellte sein neues Buch vor und verzauberte das Publikum mit Gesang, Rezitationen – und sogar als Bauchredner

von Nora Niemann  29.03.2026

Oldenburg

»Es ist gesund, wenn nicht alles von nur einem Rabbiner abhängt«

Seit einem Jahr amtieren Netanel Olhoeft und Levi Israel Ufferfilge in der Gemeinde. Nun wurden sie auch offiziell eingeführt. Wie funktioniert die rabbinische »Doppelspitze«?

von Mascha Malburg  28.03.2026