Hamburg

»Our Turn«: Zentralrat und ZWST veranstalten Jugendkongress 2025

Der letzte Jugendkongress im Februar 2024 (Photo by Gregor Matthias Zielke) Foto: Gregor Matthias Zielke

Das alte Jahr ist noch nicht ganz vorbei. Dennoch planen die Zentralwohlfahrtsstelle und der Zentralrat der Juden in Deutschland bereits den Jugendkongress 2025. Dieser bringt wieder Gemeindemitglieder zwischen 18 und 35 Jahren zusammen.

»Our Turn«, »Wir sind dran«, wird das Motto lauten, wenn es Ende Februar in Hamburg los geht.

»Der Jugendkongress 2025 soll der jungen Generation gesellschaftliche Perspektiven und Teilhabemöglichkeiten eröffnen, ihre Interessen und Bedürfnisse in den Mittelpunkt politischen Handelns zu stellen«, heißt es in einer von der ZWST veröffentlichten Ankündigung.

Realisierung und Entfaltung

Im Rahmen des Kongresses sollen »der nachwachsenden Generation« in den jüdischen Gemeinden »Methoden, Chancen und Vorbilder« aufgezeigt werden, die ihr dabei helfen, »ihre Potentiale, Lebenswelten, Lebensentwürfe und Bedürfnisse zu realisieren und entfalten«.

Lesen Sie auch

Das Programm, an dem weiterhin gearbeitet wird, enthält Workshops und Vorträge sowie Gespräche, eine »große Juko-Party« und einen gemeinsamen Schabbat. Politiker, Aktivisten und Publizisten sollen eingeladen werden.

Einer von vielen Aspekten, die den Veranstaltern wichtig sind: »Raum zur überregionalen Vernetzung und Stärkung der jüdischen Identität« soll beim Jugendkongress geschaffen werden. Gerade »in der jetzigen Zeit« sei dies wichtig.

Anmeldungen könnten über die Webseite der ZWST erfolgen. Diese enthält außerdem Informationen zu den Preisen und Modalitäten. Anmeldeschluss ist Donnerstag, der 06.02.2025.

Jugendkongress in Hamburg
27. Februar bis 2. März 2025
Info und Anmeldung

Hamburg

Altona war schon immer toleranter

Ein Projektraum im Regionalmuseum zeigt 400 Jahre jüdische Geschichte der gesamten Hansestadt

von Heike Linde-Lembke  16.02.2026

München

Brauchtum zu Besuch

Der Tanz der Schäffler im Hof der Sinai-Grundschule verband auf besondere Weise Geschichte und gelebte Gemeinschaft

von Esther Martel  16.02.2026

Restitution

Ideeller Wert

Provenienzforscher der Goethe-Universität übergeben der Jüdischen Gemeinde Frankfurt fünf Bücher

von Katrin Richter  16.02.2026

Trauer

Macher und »Mentsch«

Moritz Rajber war Netzwerker mit Leib und Seele. Nun ist er wenige Tage vor seinem 79. Geburtstag gestorben

von Ellen Presser  16.02.2026

Konzert

Neue Klangwelten

Fünf Chöre laden zu einem Abend mit hebräischer, jiddischer, israelischer und synagogaler Musik. Dirigenten und Sänger erzählen, was sie mit ihren Ensembles verbindet

von Christine Schmitt  15.02.2026

Porträt der Woche

Die Gründerin

Gabriela Fenyes ist Journalistin und engagiertes Gemeindemitglied

von Heike Linde-Lembke  15.02.2026

Frankfurt

Ein Abend – trotz allem

Im Philanthropin sprachen die Schoa-Überlebende Eva Szepesi und Ella Shani, eine Überlebende des 7. Oktober, über Zeitzeugen, Schüler und Erinnerungen

von Raquel Erdtmann  12.02.2026

Karneval

Ganz schön jeck

Die Düsseldorfer Gemeinde lud zum traditionellen Prinzenpaarempfang. Sie will damit ein Zeichen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen

von Jan Popp-Sewing  12.02.2026

Erfurt

Jüdische Kulturtage mit mehr Sichtbarkeit in Israel

Dank eines gewachsenen Netzwerks erwarten die Organisatoren von Thüringens größtem jüdischen Festival zahlreiche Künstler aus Israel

 12.02.2026