München

Newsletter, Notlage, Nachbarn

Foto: imago/argum

Newsletter

Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern will ihren Mitgliedern so gut wie möglich zur Seite stehen. Von den verschiedenen Abteilungen der IKG wird deshalb täglich ein Newsletter mit Hinweisen und Tipps zur aktuellen Situation per E-Mail verschickt. Das dient der schnellen Information und Kontaktaufnahme im Bedarfsfall. Der Newsletter kann über die Internetseite der IKG abonniert werden. Aufgrund geltender Datenschutzrichtlinien darf der Newsletter ohne ausdrückliche Zustimmung nicht zugesendet werden.  ikg

Notlage

Die IKG denkt in der außergewöhnlichen Situation auch an Gemeindemitglieder, die wegen der Corona-Krise in eine unverschuldete Notlage geraten sind. Um sie nicht alleinzulassen, hat die IKG ein Spendenkonto eingerichtet. Außerdem will die Gemeinde Mitglieder unterstützen, sich technisch so auszurüsten, dass sie an der digitalen Kommunikation innerhalb der Gemeinde teilnehmen können. Jeder Betrag ist willkommen. Die Daten des Spendenkontos bei der Stadtsparkasse München: IBAN: DE77 7015 0000 0000 1181 90, BIC: SSKMDEMMXXX, Verwendungszweck: Corona-Krise.  ikg

Nachbarn

Über die Internet-Plattform www.nebenan.de vernetzen und helfen sich Nachbarn online in ganz Deutschland. In der jetzigen Krisensituation ist diese Möglichkeit besonders wertvoll, wenn es darum geht, Menschen zu erreichen, die keinen Internetanschluss haben oder Hilfe für Angehörige organisieren möchten, die in einer anderen Stadt leben. Die »Corona-Nachbarschaftshilfe Bogenhausen«, die derzeit 45 Helferinnen und Helfer hat, will auf der Internetseite Menschen in kritischen Lebenslagen unterstützen. Moderatoren des Projekts sind die Sozialarbeiterinnen Eveline Jurka-Schmid und Charlotte Gavish, die unter der Telefonnummer 0172/5945474 für Fragen zur Verfügung stehen. Kontakt, auch außerhalb Bogenhausens, ist direkt über nebenan.de möglich oder über die Nummer 0800/8665544.  ikg

Nummern

Das Restaurant »Einstein« im Gemeindezentrum am Jakobsplatz hat seinen Restaurantbetrieb zwar eingestellt, auf die Köstlichkeiten muss trotzdem niemand verzichten. Bis Dienstag, 31. März, können telefonisch unter den Nummern 089/202400332 und 089/202400333 Bestellungen aufgegeben werden. Die Speisen können abgeholt werden.  ikg

Porträt der Woche

Die Kraft der Sichtbarkeit

Rivkah Schwarzbart entwirft seit dem 7. Oktober jüdischen Schmuck und lebt in München

von Katrin Diehl  05.07.2026

Kommentar

Meine Angst

Was es heißt als Jude in Deutschland nach dem 7. Oktober zu leben. Ein Aufschrei von André Herzberg

von André Herzberg  05.07.2026

Schule

Blick nach vorn

Das Helene-Habermann-Gymnasium in München verabschiedete seine Abiturientinnen und Abiturienten – und feierte zugleich zehnjähriges Bestehen

von Ellen Presser  05.07.2026

Lesung

Sprache statt Wurzeln

Die aus dem Irak stammende Schriftstellerin Mona Yahia stellte in München ihr neues Buch über jüdisches Leben im arabischen Raum vor

von Nora Niemann  05.07.2026

Thüringen

Achava-Festspiele: Dialog zwischen Religionen und Kulturen

Die Achava-Festspiele gehen mit mehr als 80 Veranstaltungen in ihre zwölfte Ausgabe. Neben Konzerten umfasst das Programm Ausstellungen, Filme, Vorträge, interreligiöse Begegnungen sowie Angebote für Familien und Schulen

 02.07.2026

Sport

Maccabiah Chai!

170 Athletinnen und Athleten sind in Israel beim größten jüdischen Sportevent – Wir stellen Ihnen sechs vor

von Katrin Richter, Helmut Kuhn  01.07.2026

Sachsen-Anhalt

»Eine offene Tür ist unsere Antwort«

Landesverbands-Geschäftsführerin Rimma Fil über wachsenden Antisemitismus, Sorgen vor der Landtagswahl und den festen Willen der jüdischen Gemeinden, sichtbar zu bleiben

von Christine Schmitt  01.07.2026

Verlegung

Magdeburg erhält 900. Stolperstein

Seit 2007 wird in Magdeburg mit Stolpersteinen an Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Die nunmehr 47. Verlegung wurde auf zwei Tage verteilt

 01.07.2026

Kommentar

»Eigentlich habe ich noch nie mit einem Juden gesprochen«

Als Antisemitismusbeauftragter jüdisch zu sein ist kein Manko. Im Gegenteil: Es braucht an deutschen Universitäten mehr jüdische Beauftragte

von Guy Katz  30.06.2026