Köln

Mehrere Heimbewohner, Pfleger und Erzieher positiv getestet

Zentrum der Kölner Synagogen-Gemeinde: die Synagoge in der Roonstraße Foto: Jörn Neumann

In Köln sind wegen mehrerer Corona-Fälle Betreuungseinrichtungen der Jüdischen Gemeinde vorübergehend geschlossen worden, darunter die Kindertagesstätte Franz Herschtritt und das Wohlfahrtszentrum in der Ottostraße sowie die KiTa in der Roonstraße.

KEINE BESUCHE Der Vorstand der Kölner Synagogen-Gemeinde teilte in einem Rundbrief an die Gemeindemitglieder mit, dass im Seniorenheim sowohl mehrere Bewohner als auch Mitarbeiter des Pflegedienstes positiv auf Covid-19 getestet worden seien. Besuche von Angehörigen seien aufgrund der aktuellen Situation derzeit nicht möglich.

Dagegen habe die Lauder-Morijah-Schule in der Ottostraße »aus eigener Entscheidung mit einer Notbetreuung« wieder geöffnet, so der Vorstand weiter. Die Schule verfüge über einen eigenen Eingang in das Gebäude und die Schüler kämen so nicht mit Bewohnern und Pflegern des Wohlfahrtszentrums in Kontakt.

IMPFUNGEN Auch eine gute Nachricht hatte der Vorstand zu vermelden: Noch im Laufe dieser Woche sollen Bewohner des Heims die erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Ebenso sollen die Mitarbeiter der Einrichtung geimpft werden.

»Wir alle wissen, dass dies ein ganz wesentlicher Schritt ist, um die Pandemie zu überwinden. Wir müssen allerdings auch weiterhin noch Geduld haben, doch die Schwächsten und Gefährdetsten unserer Gemeinde sind mit der ersten Impfung auf bestem Wege. Planmäßig erfolgt die zweite Impfung in drei Wochen«, so der Gemeindebrief. ja

IFT

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