Rosch Haschana

Kraft schöpfen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Foto: imago images/Sven Simon

Zum Neujahrsfest einen herzlichen Gruß an alle jüdischen Bürgerinnen und Bürger unseres Landes! Sie pflegen ein reiches religiöses und kulturelles Leben und nehmen mit ihren Gemeinden einen festen Platz inmitten unserer Gesellschaft ein.

Antisemitismus richtet sich daher nicht nur gegen sie, sondern ist ein Angriff auf uns alle. Er ist eine Bedrohung unserer freiheitlichen und demokratischen Ordnung.

staatsregierung Die Bayerische Staatsregierung geht energisch gegen alle Formen dieser menschenverachtenden Haltung vor. Zugleich sind alle Institutionen und gesellschaftlichen Kräfte aufgerufen, diesen Strömungen unmissverständlich Einhalt zu gebieten.

Rosch Haschana ist für Juden ein Fest der Besinnung und Einkehr. Es geht darum, persönliche Bilanz zu ziehen und neue Kraft für die kommenden Herausforderungen zu schöpfen.

Den jüdischen Bürgerinnen und Bürgern alles Gute im neuen Jahr! Es soll ihnen persönlich Gesundheit, Glück und viel Erfolg bringen, aber auch ein gelingendes Zusammenleben ihrer religiösen Gemeinschaft.

Kulinarik

Koscher kochen auf höchstem Niveau

Tom Franz kreierte ein Drei-Gänge-Menü zum 20-jährigen Jubiläum der Ohel-Jakob-Synagoge

von Vivian Rosen  19.10.2026

Synagoge im sächsischen Görlitz

Görlitz

Erinnerung an das Novemberpogrom im Nationalsozialismus

Nazis und ihre Helfer zerstörten und plünderten in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 jüdische Einrichtungen, Geschäfte und Wohnungen. Juden wurden verfolgt, misshandelt und getötet

 19.10.2026

Lörrach

Tora als Zeichen der Hoffnung

Die Kultusgemeinde lässt eine historische gerettete Rolle restaurieren. Demnächst wird sie im Landtag vollendet

von Christine Schmitt  19.10.2026

Nachruf

Hermann »Mano« Höllenreiner ist tot

Mit neun Jahren wird er nach Auschwitz deportiert. Später wird er unermüdlicher Mahner gegen das Vergessen

 19.10.2026

Holocaust-Mahnmal

Gedenken an deportierte Jüdinnen und Juden am Gleis 17

Etwa 10.000 jüdische Menschen deportierten die Nazis vom Bahnhof Grunewald in Berlin aus in die Vernichtungslager. Beim Gedenken an die Opfer nehmen die Redner auch die Gegenwart in den Blick

 18.10.2026

Rezension

Wie wurden wir, was wir wurden?

Der Judaist Peter Schäfer erzählt in seinem Buch die Geschichte des aschkenasischen Judentums – faktengesättigt, klar gegliedert und mit einer provokanten These zu Mutterland und Diaspora

von Michael Wolffsohn  18.10.2026

München

Das Grauen sehen

Bei der Premiere eines Films über die Familie Bibas und das Hamas-Massaker vom 7. Oktober sprechen die Regisseurin und ein Psychologe über das Verbrechen und die Wirkung der Aufnahmen

von Michael Schleicher  18.10.2026

Lesung

»Die ganze jüdische Welt war in Trauer«

Zum Gedenken an den 7. Oktober stellte Dafna Gerstner ihr Buch vor

von Luis Gruhler  18.10.2026

Porträt der Woche

»Ich mag die Gemeinschaft«

Sonja Fira Grinman geht häufig zu jüdischen Events - bundesweit und im Ausland

von Annette Kanis  18.10.2026