Berlin

Im Namen der Namen

Unterstützer des Yad-Vashem-Projekts: Ex-Zentralratspräsidentin Charlotte Knobloch und Bundespräsident Christian Wulff Foto: Gregor Zielke

Mehrere Hundert Zuhörer haben am Montag das Konzert des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt/Oder in der Synagoge Rykestraße in Berlin-Mitte verfolgt. Der Verein »Freundeskreis Yad Vashem in Deutschland« hatte zu dieser Benefizveranstaltung eingeladen. Zu den prominenten Gästen des Abends gehörten unter anderem Bundespräsident Christian Wulff, Yad-Vashem-Direktor Avner Shalev, Israels Botschafter Yoram Ben-Zeev, Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse, die ehemalige Zentralratspräsidentin Charlotte Knobloch, Berlins Gemeindevorsitzende Lala Süsskind und Filmproduzent Artur Brauner.

Der Erlös des Konzertes ist für die Finanzierung des Projektes »Jeder Mensch hat einen Namen« bestimmt. Es sei wichtig, den Opfern zumindest einen Teil ihrer Identität wiederzugeben, sagte die Vorsitzende des Freundeskreises, Hildegard Müller, in ihrem Grußwort. Bei dieser wichtigen Aufgabe müsse die Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem weiter unterstützt werden.

Auf dem Programm des Abends standen Werke von Antonio Vivaldi und Salomone Rossi, gespielt unter Leitung der Geigensolistin Julia Schröder. Zu Beginn las Schauspielerin Deborah Kaufmann aus dem von Walter Zvi Bacharach herausgegebenen Buch »Dies sind meine letzten Worte«.

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