Ausschreibung

Helfer für das Militärrabbinat

Das Militärrabbinat gibt es seit Sommer 2021. Foto: Cornelia Riedel

Das neu entstandene Militärrabbinat (MRB) der Bundeswehr ist auf der Suche nach weiterer Unterstützung. Für drei der insgesamt fünf Außenstellen des Rabbinats in Hamburg, Leipzig und Schwielowsee werden Rabbinatshelferinnen beziehungsweise -helfer gesucht.

Zu ihren Aufgaben werden unter anderem die Unterstützung bei der Durchführung von Gottesdiensten, die Vor- und Nachbereitung von staatlicher wie religiöser Lehre sowie Verwaltungstätigkeiten gehören. Die Bereitschaft zu regelmäßigen Dienstreisen und Wochenendarbeit wird vorausgesetzt. Für die Stelle in Leipzig endet die Bewerbungsfrist am 21., für Hamburg am 28. und für Schwielowsee am 29. April.

verantwortung Das MRB, das seinen Hauptsitz in Berlin hat, gibt es seit Mitte letzten Jahres. Der erste Rabbiner im deutschen Militär seit 100 Jahren ist Zsolt Balla, der in seinem Amt eine »historische Verantwortung« sieht. Der 42-Jährige ist nicht nur Militärbundesrabbiner, sondern bekleidet auch das Amt des Gemeinderabbiners in Leipzig und des Landesrabbiners von Sachsen. Insgesamt zehn Militärrabbiner und -rabbinerinnen werden in fünf Außenstellen des Militärrabbinats deutschlandweit eingesetzt.

Die Aufgabe der Militärrabbiner wird auf der Website der Bundeswehr wie folgt beschrieben: »Die Jüdische Militärseelsorge kümmert sich um die religiösen und seelischen Bedürfnisse der jüdischen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr.« Auch unabhängig von der Konfession der Soldaten sollen die Rabbiner seelsorgerisch tätig sein. ja

Interessierte können sich hier auf die ausgeschriebene Stelle bewerben.

Holocaust-Gedenktag

»Mama, wo sind all die Menschen?«

Tova Friedman sprach im Deutschen Bundestag über ihre Deportation nach Auschwitz, das Grauen im KZ und darüber, was das Überleben mit ihr gemacht hat. Wir dokumentieren ihre Rede

von Tova Friedman  28.01.2026

Programm

Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 29. Januar bis zum 5. Februar

 28.01.2026

Meinung

Was würden Saba und Safta sagen?

Sie würden uns zurufen: »Wehrt euch gegen diesen Hass! Schließt euch mit denen zusammen, die in Deutschland bisher schweigen, aber dennoch die Mehrheit darstellen«

von Avitall Gerstetter  28.01.2026

Berlin

Feuer im Jüdischen Krankenhaus: Kein antisemitisches Motiv

In der Nacht kommt es zu einem Feueralarm. Ein Patient steht im Verdacht, einen Brand verursacht zu haben. Viele Details sind weiterhin unklar

 28.01.2026 Aktualisiert

Gedenken

Union Berlin und Hertha BSC gedenken gemeinsam der Holocaust-Opfer

Am internationalen Holocaust-Gedenktag erinnerten die beiden Stadtrivalen Hertha BSC und Union Berlin gemeinsam an die Deportationen, die in der NS-Zeit vom S-Bahnhof Grunewald ausgingen Beide Vereine mahnten zum Vertrauen in die Demokratie

 27.01.2026

Gedenken

Iris Berben erinnert an Schoa-Überlebende Margot Friedländer

Die Schauspielerin engagiert sich im Projekt »Ich bin Zweitzeugin von...«. So soll die Erinnerung an die Überlebenden des Holocaust wach bleiben

von Anita Hirschbeck  27.01.2026

Studien

Trauma, Resilienz und Lebenswille: Warum manche Schoa-Überlebende so alt werden

Die Forschung ist einem bemerkenswerten Phänomen auf der Spur: Viele Überlebende des Holocausts werden auffallend alt

 27.01.2026

Digitalisierung

Avatare gegen das Vergessen

Wie soll in Zukunft an die Schoa erinnert werden? Eine Konferenz hat sich unter anderem mit dieser Frage auseinandergesetzt und ein Hologramm der Zeitzeugin Eva Umlauf vorgestellt

von Helmut Kuhn  26.01.2026

Berlin

Vorzeigeprojekt »Kanaan« meldet Insolvenz an

Das israelisch-palästinensische Restaurant im Stadtteil Prenzlauer Berg stellt seinen Restaurantbetrieb bald ein

 26.01.2026