9. November

Gedenkveranstaltungen

Pogromgedenken in der Berliner Fasanenstraße Foto: Mike Minehan

Zum Jahrestag der Pogromnacht gibt es eine Vielzahl von Veranstaltungen, um der Opfer zu gedenken und an die Verbrechen des 9. November 1938 zu erinnern. Wir haben hier eine Auswahl zusammengestellt.

bad hersfeld
Di 8. November, 17 Uhr | St. Lullus-Sturmius, Am Markt 19
Pogromgedenken 1938

buchen
Do 10. November, 18.30 Uhr | Synagogen- Gedenkstätte, Jakob-Meyer-Platz
Gedenken an die Reichspogromnacht, anschließend Vortrag von Eveline Goodman-Thau: »Heimat«

darmstadt
Mi 9. November, 17 Uhr | Synagoge Wilhelm-Glässing-Straße 26
Gedenkveranstaltung für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft

düsseldorf
Di 8. November, 18.15 Uhr | Gedenkstein zerstörte Synagoge, Kasernenstraße
In Erinnerung an den 9. November 1938 Gedenkgang, anschließend ökumenischer Gottesdienst in der Neanderkirche

essen
Mi 9. November, 19 Uhr | Alte Synagoge, Edmund-Körner-Platz
Gedenkfeier von Stadt und jüdischer Kultus-Gemeinde, Vortrag von Haci Halil Uslucan: »Zuwanderer in Deutschland in einer multi-kulturellen Gesellschaft und vor der deutschen Geschichte«

frankfurt
Di 8. November, 19 Uhr | Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Gedenken an die Novemberpogrome 1938, Lernnacht: »Frankfurter Rabbiner im Exil«

Sa 19. November, 18.30 Uhr | Orfeo’s Erben, Hamburger Allee 45
Filmvorführung: »Wir sind die Juden aus Breslau«, überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933

Mo 21. November, 20 Uhr | Jüdische Gemeinde, Westendstraße 43
Vortrag von Walter Pehle: »Ein Sperrriegel gegen das Vergessen. Die Schwarze Reihe des Fischer-Verlags und die Aufarbeitung des Nationalsozialismus«

göttingen
Mi 9. November, 19.30 Uhr | Löwenstein, Rote Straße 28
Vortrag von Uwe von Seltmann zur Langen Nacht der Erinnerungen

hannover
Mi 9. November, 19.30 Uhr | Synagoge, Haeckelstraße 10
Konzert mit den Y-Studs zum Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht

hofheim
Mi 9. November, 18 Uhr | Gedenkort ehemalige Synagoge, Tivertonplatz
Öffentliches Gedenken an die Opfer des 9. November 1938

leipzig
So 6. November, 17 Uhr | Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstraße 14
Zum Gedenken an die »Kristallnacht«: »Singende Hölzer – Konzert des Straßenmusikers Alex Jacobowitz«

münster
Mi 9. November, 11 Uhr | Synagoge, Klosterstraße 8/9
Gedenkstunde zum 9. November

neu-isenburg
Do 10. November, 18.30 Uhr | Versöhnungstor, Am Markplatz
Kranzniederlegung für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft

Anschließend Bertha-Pappenheim-Haus, Zeppelinstraße 10
Vortrag von Martina Hartmann-Menz: »Das Schicksal von Selma Klein«

recklinghausen

Mi 9. November, 17.30 Uhr | Mahnmal Herzogswall/Ecke Westerholter Weg
In Erinnerung an die Pogrome vom 9. November 1938 Gedenkfeier mit anschließendem Klezmer-Konzert: »Badeken Di Kallah«

siegen
Do 10. November, 16 Uhr | Platz der Synagoge, Obergraben 10
Gedenkveranstaltung zu den Novemberpogromen mit Beiträgen von Schülerinnen und Schülern des Peter-Paul-Rubens-Gymnasiums

stuttgart
Mi 9. November, 18 Uhr | Synagoge, Hospitalstraße 36
Gedenken anlässlich des 78. Jahrestages der Reichspogromnacht

wiesbaden
Mi 9. November, 19 Uhr | Gedenkstätte Michelsberg
Gedenken anlässlich des 78. Jahrestages der Reichspogromnacht

windeck
Mi 9. November, 17 Uhr | Gedenkstätte Landjuden an der Sieg, Bergstraße 9
Gedenkstunde anlässlich des 78. Jahrestages der Novemberpogrome 1938

wittlich
Mi 9. November, 18 Uhr | Mahnmal an der Synagoge
Kranzniederlegung zum Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome 1938

wuppertal
Mi 9. November, 11 Uhr | Jüdischer Friedhof, Weinberg
Öffentliche Gedenkveranstaltung »Erinnern an die antijüdische Gewalt, November 1938«

Mi 9. November, 19.30 Uhr | Johanneskirche, Altenberger Straße 25
Musikalische Lesung aus Gedichten von Josef Capek: »Gedichte aus dem KZ«

Meinung

»Boykottlisten« gegen »Zionisten«? Die 30er-Jahre lassen grüßen

Streit um eine Palästina-Halskette: Was wirklich im Berliner Café »The Barn« passierte, was das Café »Acid« damit zu tun hat und welche Rolle die Lokalpresse spielt

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Andenken

Vier Schulen und mehrere Plätze nach Margot Friedländer benannt

Vor einem Jahr - am 9. Mai - starb die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer mit 103 Jahren. Für viele war sie ein Vorbild. Inzwischen tragen immer mehr Schulen, Straßen und Plätze ihren Namen. Eine Übersicht

von Karin Wollschläger  08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Andenken

Berlin hat jetzt einen Margot-Friedländer-Platz

Bei der Einweihungszeremonie sagt Cornelia Seibeld (CDU), die Präsidentin des Abgeordnetenhauses, die »Herzkammer der Demokratie« habe nun eine neue Adresse

 07.05.2026

Deutschland

»Die Jüdische Allgemeine gehört einfach dazu«

Seit drei Generationen ist die Jüdische Allgemeine ein Kompass für die jüdische Welt. Prominente Leserinnen und Leser erzählen, warum ihnen die Zeitung wichtig ist

 07.05.2026

Jubiläum

Starke Stimme

Vor 80 Jahren erschien die erste Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen. Mehr denn je braucht es eine präsente und selbstbewusste jüdische Zeitung in Deutschland

von Philipp Peyman Engel  07.05.2026

Programm

Urbane Ästhetik, cineastische Architektur und späte Aufklärung: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 7. Mai bis zum 14. Mai

 06.05.2026

Kino

Am Puls der Zeit

Gegen Polarisierung und Boykott: Das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg will den Blick weiten

von Ayala Goldmann  06.05.2026