Berlin

Feiern, backen, tanzen

Foto: Thinkstock

Samstag, 19. März, 17.30 Uhr
Purimspiel auf Russisch in der Pestalozzistraße

Das Figurentheater Lappanoptikum zeigt am 19. März um 17.30 Uhr im Kidduschsaal der Synagoge Pestalozzistraße das Purimspiel in russischer Sprache mit deutscher Übersetzung.

Sonntag, 20. März

Basteln und Lesen für Grundschüler um 11 Uhr
Der Familienclub Bambinim lädt am 20. März um 11 Uhr zu »Purim für Grundschulkinder« in die Brandenburgische Straße ein. Die Kinder werden zusammen ihre eigene Megilla Esther basteln und Hamantaschen backen. Anmeldungen bis zum 19. März unter: avishag@bambinim-berlin.de

Purimfeier im Jüdischen Gemeindehaus von 13 bis 17 Uhr
Die Jüdische Gemeinde zu Berlin lädt zu einem »Mega-Purim für Teenies und Kids« ins Gemeindehaus in der Fasanenstraße ein. Angekündigt sind eine Purim-Show, die Purimgeschichte, eine Kostüm- und Modenschau, ein Purim-Quiz, Spielstationen, Buffet und Party bei Hamantaschen und Mischloach Manot.

Konzert im Lichtburgforum um 19 Uhr
Der Geiger Alexey Kochetkov tritt mit seiner Band Aletchko Trio im Lichtburgforum bei der Unabhängigen Synagogengemeinde Bet Haskala auf. Für sein Purimkonzert mixt er jüdische Evergreens mit Klassik und orientalischen Melodien.

Dienstag, 22. März,10 bis 15 Uhr
Workshop im Jüdischen Museum
Eine Führung informiert über Purim, im anschließenden Workshop für »Krachmacher und Kochkünstler von 7 bis 10 Jahren« können Teilnehmer Ratschen bauen und mit lautem Gerassel die Lesung der biblischen Esthergeschichte untermalen. Anschließend bauen und spielen die Workshop-Teilnehmer die Geschichte nach und vernaschen selbst gebackene Hamantaschen.

Mittwoch, 23. März
Puppen erzählen am Fraenkelufer um 17 und 18 Uhr
In der Synagoge Fraenkelufer erzählen die Bubales-Theaterpuppen die Geschichte »Die schlaue Esther« für Kinder, um 18 Uhr beginnt die Megilla-Lesung für die ganze Familie. Für die Kinder-Lesung wird bis zum 21. März um Anmeldung gebeten unter info@fraenkelufer.de

Megilla-Lesung in der Brunnenstraße um 19.15 Uhr und am Donnerstag, 24. März, um 6.15 Uhr
Nach dem Fasten Esther lädt der Verein Kahal Adass Jisroel in Berlin-Mitte ab 19.15 Uhr zur Lesung der Megilla ein. Am darauffolgenden Tag wird die Megilla erneut ab 6.15 Uhr gelesen.

Purimspiel und Geschenke in der Joachimsthaler Straße um 19.10 Uhr
Die Synagoge Joachimsthaler Straße feiert Purim mit zahlreichen Aktivitäten. Am 23. März führen die Kinder der Talmud-Tora-Schule nach der Megilla-Lesung das Purimspiel auf, anschließend werden Purimpäckchen mit Süßigkeiten verteilt.

Purimfest mit Zaubershow in der Pestalozzistraße ab 17 Uhr
Rund um die Megilla-Lesung lädt die Synagoge Pestalozzistraße ab 17 Uhr zum Purimfest ein – mit Zaubershow vor der Megilla-Lesung und anschließendem Hamantaschen-Essen.

Farbregen im ACUDkunsthaus um 22 Uhr
Nach den Megilla-Lesungen in den Synagogen Rykestraße um 18 Uhr und in der Oranienburger Straße um 19 Uhr laden die DJs Daniel Laufer und Alex Stolze unter dem Motto »Farbregen« ab 22 Uhr zu einer Purimparty in das Kunsthaus Acud in der Veteranenstraße in Berlin-Mitte ein.

Donnerstag, 24. März ab 7.30 Uhr
Festmahl nach der Lesung
Die Synagoge Joachimsthaler Straße lädt nach der morgendlichen Megilla-Lesung zu einer festlichen Purim-Mahlzeit ein.

Samstag, 26. März, ab 23.45 Uhr
Karneval de Purim im Kreuzberger Klub Ritter Butzke
In einem der angesagtesten Klubs der Hauptstadt sollen an diesem Samstagabend drei Gebote gelten: Verkleiden, Trinken und Glücklichsein. Denn die Veranstalter laden zu einer »bunten Purimparty« Berlins, begleitet von zehn DJs aus Tel Aviv und Berlin. ja

München

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Essen

»Holo-Voices«: Zeitzeugen des Holocausts sollen für immer sprechen

Auf der ehemaligen Zeche Zollverein in Essen startet ein Medienprojekt, das Zeugen des Holocausts mit Besuchern in einen Dialog bringt. »Holo-Voices« soll Zeitzeugen »eine Stimme für die Ewigkeit« geben

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Gedenktag

Weltweit noch 196.600 jüdische Holocaust-Überlebende

Am 27. Januar wird an die Befreiung des KZ Auschwitz vor 81 Jahren erinnert. Dort und an vielen anderen Orten ermordeten die Nationalsozialisten Millionen Juden. Noch können Überlebende von dem Grauen berichten

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Dachau

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Erstmals wurden in der KZ-Gedenkstätte Dachau ein ganzes Jahr lang Besucher gezählt. 2025 waren es mehr als eine Million. Im kommenden Frühjahr will man deren Profil genauer untersuchen

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