Tourismus

Erfurt möchte künftig attraktiver für israelische Touristen werden

Blick auf die Kleine Synagoge in Erfurt Foto: imago images / Karina Hessland

Tourismus

Erfurt möchte künftig attraktiver für israelische Touristen werden

Der »Historische Stadtrundgang« ist ab sofort auf Hebräisch erhältlich

 29.01.2021 11:59 Uhr

Der »Historische Stadtrundgang« für Besucher Erfurts ist ab sofort auf Hebräisch erhältlich. Der kleine Reiseführer, mit dem Touristen die Landeshauptstadt auf eigene Faust erkunden könnten, steht damit auch für Gäste aus Israel zur Verfügung.

Insgesamt erhöht sich die Zahl der angebotenen Sprachen - neben Deutsch bisher auch Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Niederländisch, Japanisch, Schwedisch, Arabisch, Chinesisch und Polnisch - auf zwölf.

Hintergrund für die hebräische Version ist das laufende Thüringer Themenjahr »Neun Jahrhunderte Jüdisches Leben« sowie die Bewerbung zum Unesco-Weltkulturerbe, zu dem Erfurt mit Hilfe seiner jüdischen Bauwerke und Schätze werden möchte.

Der »Historische Stadtrundgang« begleitet die Gäste auf ihrem Spaziergang durch die Stadt zu vielen Sehenswürdigkeiten wie der Krämerbrücke, dem Rathaus oder der Zitadelle Petersberg und gibt dabei die wichtigsten Informationen zu den Attraktionen preis. Mittels einer integrierten Karte und eines Routenvorschlags ist sichergestellt, dass sich die Touristen gut in der Stadt zurecht finden. epd

In eigener Sache

»Jüdische Allgemeine« kooperiert mit katholischer »Tagespost«

Ein Zeichen gegen Antisemitismus: »Die Tagespost« legt ihren Abonnenten die »Jüdische Allgemeine« kostenlos bei. Hinter der Aktion steckt unter anderem ein rundes Jubiläum

von Hannah Krewer  23.04.2026

Musik

Jiddisch und Tango

Ein grandioser Abend mit der Allround-Künstlerin Lea Kalisch

von Nora Niemann  23.04.2026

Berlin

Kontrollzentrum für mehr Sicherheit jüdischer Einrichtungen geplant

Eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung: Der Zentralrat der Juden hat Pläne, um die Sicherheit jüdischer Einrichtungen zu verstärken. Wie es Sicherheitskräften von Synagogen und Co. eigentlich geht, zeigt eine Umfrage

von Leticia Witte  23.04.2026

Leipzig

Schoa-Überlebender Andrei Moiseenko reist für seinen 100. Geburtstag durch Sachsen

Andrei Iwanowitsch Moiseenko wurde im Alter von 15 Jahren als Zwangsarbeiter nach Leipzig deportiert

 23.04.2026

Jewrovision

Feuerwerk von Talenten

Leipzig feiert ein Comeback, andere Jugendzentren wie Bremen, Hamburg oder Westfalen schließen sich für Auftritte zusammen. Der Countdown zum größten Event für jüdische Jugendliche läuft

von Christine Schmitt  22.04.2026

Programm

Chassidischer Workshop, uralter Blockbuster und eine vergessene Heldin: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 23. April bis zum 30. April

 22.04.2026

Berlin

Israelischer Starkoch auf den Spuren seiner deutschen Großmutter

Schnitzel - das klingt erst einmal sehr deutsch. Dieses Schnitzel allerdings kommt anders daher. Ein Besuch im Berliner Restaurant »Berta«, das ein israelischer Starkoch nach seiner deutschen Großmutter benannt hat

von Nina Schmedding  22.04.2026

78 Jahre Israel

Masal Tow

Auf den Gedenktag Jom Hasikaron folgt der Unabhängigkeitstag Jom Haazmaut. Wir haben Jüdinnen und Juden gefragt, was sie dem Land wünschen

von Katrin Richter  21.04.2026

Gesellschaft

»Ich lasse das nicht in mein Leben«

Yuval Amshalem zieht der Liebe wegen nach Berlin. Bei der Online-Wohnungssuche sah der 24-Jährige sich mit einem antisemitischen Shitstorm konfrontiert, auf den der AI-Experte entspannt reagiert. Ein Gespräch über Ziele im Leben

von Sophie Albers Ben Chamo  21.04.2026