Berlin

»Eine wichtige Persönlichkeit«

Masal Tow: Klaus Wowereit gratulierte Inge Deutschkron (l.), und der Hanns-Eisler-Chor sang dazu. Foto: Rolf Walter

Mit einem Festakt im Roten Rathaus hat der Berliner Senat am Montagabend die Journalistin und Schoa-Überlebende Inge Deutschkron geehrt.

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) gratulierte Deutschkron, die am vergangenen Donnerstag 90 Jahre alt wurde. »Inge Deutschkron gehört zu den großen und wichtigen Persönlichkeiten unserer Stadt. Ich empfinde tiefen Respekt besonders dafür, wie Inge Deutschkron über ihre Verfolgung durch die Nationalsozialisten spricht und über das, was sie in ihrer Jugend in Berlin erlebt und erlitten hat«, sagte Wowereit.

Lebensgeschichte Sie habe es zu ihrer Lebensaufgabe gemacht, ihre Lebensgeschichte und die Geschichte ihres Überlebens vor allem den nachwachsenden Generationen zu erzählen und an die mutigen Menschen zu erinnern, die NS-Verfolgten geholfen haben, betonte Wowereit. Neben dem Regierenden Bürgermeister sprach der Historiker Norbert Frei von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, und der Hanns-Eisler-Chor Berlin sang der Jubilarin ein Ständchen. ja

Porträt der Woche

»Ich bin Feministin«

Ida Schrage ist Therapeutin, floh vor einer Militärdiktatur und hilft Migrantinnen

von Matilda Jordanova-Duda  24.05.2020

Corona-Krise

»Erste kleine Lichtblicke«

Charlotte Knobloch über Gottesdienste, Perspektiven für den Schulunterricht und Kontakt zu Gemeindemitgliedern

von Helmut Reister  20.05.2020

NS-Zeit

Für die Freiheit des Wortes

Eine Kunstaktion erinnerte an die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933

von Helmut Reister  20.05.2020

München

Antisemitismus, Gottesdienste, Maccabi

Meldungen aus der IKG

 20.05.2020

WIZO

Homecooking für den guten Zweck

Die Wohltätigkeitsorganisation bittet per Videokonferenz um Unterstützung für ein neues Sozialprojekt in Israel

von Maria Ugoljew  20.05.2020

Kompakt

Appell, Programm, Crowdfunding

Meldungen aus den Gemeinden

 20.05.2020

Dortmund

15 Schüler pro Klasse scheinen realistisch

Grünes Licht für jüdische Grundschule ab dem Winterhalbjahr 2021 – Stadt fördert Bildung mit 200.000 Euro ab 2022

von Christine Schmitt  20.05.2020

Frankfurt

Was heißt eigentlich Heimat?

Marc Grünbaum sprach mit Dunja Hayali über Demokratie, Dialog und Freiheit

von Eugen El  20.05.2020

Israeltag

Digitale Solidarität

Zentralratspräsident Schuster, Botschafter Issacharoff und DIG-Chef Becker rufen zur Unterstützung auf

von Jérôme Lombard  20.05.2020