Leipzig

»Ein tolles Zeichen«

Schalom Israel» – so lautete das Motto, unter dem am Samstagabend der Leipziger Opernball stattfand. Mit viel Glitter, etwas Glamour und Stargästen aus Israel, feierten rund 2000 Ballbesucher nicht nur sich selbst, sondern gleichzeitig auch die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel vor 50 Jahren.

Auf dem roten Teppich gaben sich die Prominenteren unter ihnen, wie etwa die Schauspielerinnen Uschi Glas, Natascha Ochsenknecht und Richy Müller, Sportjournalist Marcel Reif, Starkoch Tom Franz und der frischgebackene VW-Chef Matthias Müller ein Stelldichein.

Zur Eröffnung des Balles setzte der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman gleich noch das inoffizielle Motto des Abends: «Wir vergessen nicht – wir gehen tanzen».

Verhältnis Dieser Satz – eigentlich der Titel einer Anthologie deutscher und israelischer Autoren – sei eine gute Zusammenfassung des komplizierten Verhältnisses zwischen Deutschen und Juden, so der Diplomat.

Im Gespräch mit der Jüdischen Allgemeinen sagte Hadas-Handelsman, dass so ein Fest nur möglich sei, weil die deutsch-israelischen Beziehungen, die vor 50 Jahren etabliert wurden, nicht nur förmlicher oder politischer Natur waren, sondern mit wirklichen Inhalt gefüllt waren. «Was letztlich zählt sind menschliche Begegnungen und inhaltliche Zusammenarbeit.»

Der Vorsitzende der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig, Küf Kaufmann, nannte den Ball «ein tolles Zeichen von Normalität».

Lesen Sie mehr dazu in der kommenden Ausgabe der Jüdischen Allgemeine.

Seder

Es ist unsere Freiheit

Zu Pessach setzen wir unser Vertrauen in die Kraft des Guten

von Charlotte Knobloch  31.03.2026

Pessach

Der leere Stuhl

Für viele bedeutet der Seder, auf geliebte Menschen zu verzichten. Hier erzählen vier Frauen und Männer, wer an Pessach fehlt – und was ihnen Hoffnung gibt

von Nicole Dreyfus  31.03.2026

Programm

Führung, Erinnerung und Vorträge: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 2. April bis zum 16. April

 30.03.2026

»Koscher-Licious«

Mazze, Challe, Wodka

Viele Besucher und noch mehr gute Laune gab es beim Streetfoodfestival auf dem Pears-Campus von Chabad in Berlin. Bereits zum fünften Mal probierten sich Gäste durch das Angebot

von Alicia Rust  29.03.2026

Meinung

Das Gedenken schützen

Ein linksextremes Bündnis plant zum Jahrestag der Befreiung Buchenwalds eine antisemitische Kundgebung. Thüringens Juden wehren sich gegen die Provokation

von Reinhard Schramm, Marek Sierka  29.03.2026

Porträt der Woche

Für alt und jung

Judit Marach hat in einem Seniorenheim gearbeitet – heute ist sie Schulsekretärin

von Gerhard Haase-Hindenberg  29.03.2026

Frankfurt

Wieder zusammen

Fast neun Jahrzehnte nach dem Novemberpogrom 1938 wird der Silberschmuck einer Torarolle erstmals als Einheit präsentiert

von Eugen El  29.03.2026

Ilja Richter

Zu Hause zwischen den Stühlen

Der Schauspieler stellte sein neues Buch vor und verzauberte das Publikum mit Gesang, Rezitationen – und sogar als Bauchredner

von Nora Niemann  29.03.2026

Oldenburg

»Es ist gesund, wenn nicht alles von nur einem Rabbiner abhängt«

Seit einem Jahr amtieren Netanel Olhoeft und Levi Israel Ufferfilge in der Gemeinde. Nun wurden sie auch offiziell eingeführt. Wie funktioniert die rabbinische »Doppelspitze«?

von Mascha Malburg  28.03.2026