Fußball

DFB-Präsident Keller entschuldigt sich bei Makkabi Deutschland

Foto: Makkabi Deutschland

Makkabi Deutschland, der Dachverband der Jüdischen Turn- und Sportvereine, hat den  Nazi-Vergleich von DFB-Präsident Fritz Keller kritisiert. Man sei über den von Keller getätigten Vergleich »bestürzt«, hieß es in einer Stellungnahme vom Mittwoch.

»Wir als deutsch-jüdischer Sportverband sprechen uns ausdrücklich gegen jegliche unverhältnismäßigen Vergleiche mit der Schoa aus.« Man kenne »derartige sprachliche Ausfälle und unsensiblen Aussagen, sei es von Stammtischen oder vom Spielfeldrand«.

Makkabi Deutschland hob hervor, dass solche Aussagen »unmittelbar problematisiert und den Inhalten widersprochen« werden. Keller habe sich demnach nicht nur bei Vizepräsident Rainer Koch, sondern auch bei Makkabi Deutschland entschuldigt.

Der DFB-Präsident hatte Koch Medienberichten zufolge mit Nazi-Richter Roland Freisler verglichen. Der Spitzenfunktionär räumte zwar seinen »schwerwiegenden Fehler« ein, schloss aber am Dienstag einen Rücktritt trotz des großen Entsetzens darüber aus. dpa

Nordrhein-Westfalen

Versuchter Brandanschlag auf Synagogendenkmal

Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf reagiert bestürzt, der Staatsschutz ermittelt

 11.05.2021

Synagogenbau Magdeburg

»Symbol eines Neuanfangs«

Ministerpräsident Haseloff hat am Dienstag einen Förderbescheid des Landes in Höhe von 2,8 Millionen Euro übergeben

 11.05.2021

Israeltag

Verbundenheit mit der Heiligen Stadt

Der Jerusalemtag und die Abraham-Abkommen standen im Mittelpunkt des virtuellen Israeltages 2021

 11.05.2021

Antisemitismus

Jüdische Gemeinden in Sachsen entsetzt über »Querdenken«- Proteste

Goldenbogen: »Verschwörungstheorien und die Verhöhnung der NS-Opfer sind durch nichts zu rechtfertigen«

 10.05.2021

Bayern

Name von KZ-Arzt von Kriegerdenkmal entfernt

Der Gemeinderat der unterfränkischen Gemeinde Geroldshausen beschloss im April den Schritt einstimmig

 10.05.2021

Berlin

Endlich befreit

Der Schauspieler Fritz Wisten überlebte die Nazizeit dank seiner Ehefrau. In seinem Haus in Zehlendorf bot er auch anderen verfolgten Juden Unterschlupf

von Christine Schmitt  08.05.2021

Porträt der Woche

»Lyrik ist meine Religion«

Daniel Kahn hofft als Musiker und Schauspieler auf baldige Auftritte

von Urs Kind  08.05.2021

Berlin

»Es braucht Menschen wie Sie«

Bundespräsident würdigt verdiente Bürger mit Verdienstorden – darunter auch Elisabeth und Rafael Seligmann

 07.05.2021

Chemnitz

Prozessbeginn am 5. Juli erwartet

Bei dem Angriff wurde der Wirt des Restaurants »Schalom« antisemitisch attackiert und mit Steinen beworfen

 07.05.2021