München

Dachau, Erinnerungort

Stilles Gedenken: Markus Söder und Ilse Aigner Foto: pr

München

Dachau, Erinnerungort

Meldungen aus der IKG

 07.05.2020 09:36 Uhr

Dachau

Mit einer Kranzniederlegung ganz ohne Publikum und in aller Stille gedachten Ministerpräsident Markus Söder und Landtagspräsidentin Ilse Aigner der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau vor 75 Jahren und der Opfer. Der Zeremonie wohnten Stiftungsdirektor Karl Freller und Gedenkstättenleiterin Gabriele Hammermann bei. Übereinstimmend betonten sie, dass dieses Gedenken angesichts der nationalsozialistischen Verbrechen Aufgabe und Verpflichtung bleibe. In Dachau waren während der NS-Zeit rund 200.000 Menschen inhaftiert, 41.500 wurden ermordet. ikg

Erinnerungsort

Vor genau fünf Jahren, am 30. April 2015, wurde das NS-Dokumentationszentrum am Max-Mannheimer-Platz in München eröffnet. Seitdem hat sich das Haus als international renommierter Erinnerungsort etabliert. Rund 750.000 Menschen haben ihn besucht. Die hohe Akzeptanz und gesellschaftspolitische Bedeutung des NS-Dokumentationszentrums hat mit zu der Entscheidung des Münchner Stadtrats beigetragen, es künftig bei freiem Eintritt zu öffnen. Das NS-Dokumentationszentrum München vermittelt die Geschichte des Nationalsozialismus mit Blick auf Gegenwart und Zukunft und setzt in Zeiten von Rechtspopulismus, wachsendem Antisemitismus und Rassismus auf Aufklärung und Demokratieförderung. Das Herzstück des Hauses, die 1000 Quadratmeter umfassende Dauerausstellung München und der Natio­nalsozialismus wurde unter Leitung des Gründungsdirektors Winfried Nerdinger in Zusammenarbeit mit einer Historikerkommission entwickelt. Seit der Eröffnung im Jahr 2015 wurden bereits 15 Wechselausstellungen gezeigt. ikg

Jewrovision

Jung, laut, jüdisch

Eindrücke vom Wochenende in Stuttgart

von Nicole Dreyfus  20.05.2026

Fest

Magdeburger Synagogen-Gemeinde hat neue Torarolle eingeweiht

Mit dem Fest der Toravollendung konnte die neue Torarolle der Magdeburger Synagogen-Gemeinde eingeweiht werden. Traditionell wurden die 5 Bücher Mose von einem Sofer genannten Schreiber in Israel angefertigt

von Thomas Nawrath  20.05.2026

Programm

Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 21. Mai bis zum 3. Juni

 20.05.2026

Stuttgart

Sieg in Weiß mit »Gangsta’s Paradise«

Glitzer, Lampenfieber und große Botschaften: Bei der Jewrovision verwandelten Jugendliche aus ganz Deutschland Musik, Tanz und persönliche Geschichten in eine kraftvolle Show. JuJuBa holte den ersten Platz, gewonnen haben aber alle

von Nicole Dreyfus  20.05.2026

Meinung

Die Jewrovision sendet ein Signal

Bei dem Musikwettbewerb haben die Teilnehmer auch immer wieder den grassierenden Antisemitismus thematisiert. Die Politik muss die Angst jüdischer Kinder und Jugendlicher endlich ernst nehmen

von Nicole Dreyfus  20.05.2026

Konflikt

»Große Irritation« nach Gründung eines neuen liberalen Rabbinatsgericht

Die Jüdische Gemeinde zu Berlin und die Union progressiver Juden haben ein Beit Din gegründet. Die Allgemeine Rabbinerkonferenz kritisiert den Schritt als »Spaltungsmanöver«

von Mascha Malburg  19.05.2026

In eigener Sache

»Jüdische Allgemeine« erhält Tacheles-Preis

Der Tacheles-Preis wird alle zwei Jahre an Personen oder Organisationen verliehen, die sich für die Sicherung einer jüdischen Zukunft in Deutschland einsetzen. Die Laudatio hält der neue WELT-Chefredakteur Helge Fuhst

 18.05.2026

Chemnitz

Ausstellung zum Neuanfang der jüdischen Gemeinde Chemnitz

»Jetzt erst recht!«: Eine Ausstellung im Staatlichen Museum für Archäologie erinnert an den mutigen Neuanfang der jüdischen Gemeinde Chemnitz 1945

 18.05.2026

Magdeburg

Synagogen-Gemeinde weiht neue Torarolle ein

Große Freude in der Magdeburger Synagoge: Nach mehr als 30 Jahren des Spendensammelns erhält die jüdische Gemeinde eine neue Torarolle, die in Israel von einem spezialisierten Schreiber angefertigt wurde

 18.05.2026