Berlin

Andreas Nachama erhält heute die Moses Mendelssohn Medaille

Rabbiner Andreas Nachama Foto: Gregor Zielke

Rabbiner Andreas Nachama (67) wird heute in Berlin mit der Moses Mendelssohn Medaille ausgezeichnet. Die Laudatio hält Kulturstaatsministerin Monika Grütters, wie die Konrad-Adenauer Stiftung in Berlin mitteilte. Sie vergibt die Auszeichnung gemeinsam mit der Moses Mendelssohn Stiftung.

Nachama ist seit 1994 geschäftsführender Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, zum Jahresende geht er in den Ruhestand. Seit 2016 ist er zudem jüdischer Vorsitzender des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

völkerverständigung Seit 1993 wird die Moses Mendelssohn Medaille an Persönlichkeiten verliehen, die sich im Sinne und in der Tradition des Denkens von Moses Mendelssohn für Toleranz und Völkerverständigung und gegen Fremdenfeindlichkeit engagiert haben. Die Medaille ist nach dem deutschen Philosophen Moses Mendelssohn (1729–1786), einem Vertreter der Aufklärung, benannt.

Zu den bisherigen Preisträgern gehörten unter anderem der frühere Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis, die früheren Ministerpräsidenten Manfred Stolpe und Kurt Biedenkopf, Dirigent Daniel Barenboim, Verlegerin Friede Springer und die ehemalige Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch.  kna

Festakt

»Ein Grund zur Freude und Dankbarkeit«

Zsolt Balla ist in der Leipziger Synagoge feierlich in das Amt des ersten Militärbundesrabbiners eingeführt worden

 21.06.2021 Aktualisiert

Berlin

Schoa-Überlebende Friedländer erhält Jeanette-Wolff-Medaille

Die Auszeichnung wird ihr am Sonntag im Rahmen der Eröffnungsfeier der Berliner »Woche der Brüderlichkeit« verliehen

 21.06.2021

Extremismus

»Es ist eine historische Verantwortung«

Balla wird der erste Militärrabbiner seit 100 Jahren beim deutschen Militär - und meldet sich nun auch politisch zu Wort

 21.06.2021

Interview mit jüdischem Soldaten

»Ein gutes Zeichen an die Gesellschaft«

Hauptbootsmann Konstantin Boyko über Militärrabbiner, seelischen Beistand und Schabbatfeiern

von Katrin Richter  21.06.2021

Brandenburg

Vertrag für neue Synagoge unterzeichnet

Potsdam soll bis 2024 eine neue Synagoge für die jüdischen Gemeinden der Stadt bekommen

 21.06.2021 Aktualisiert

Porträt

Rabbiner mit Bassgitarre

Schon mit seiner Familie lebte Zsolt Balla zeitweise auf Militärbasen in Ungarn, weil sein Vater Oberleutnant war

von Leticia Witte  21.06.2021

Potsdam

Ein weiterer Schritt nach vorn

Heute wird die Vereinbarung zum Bau der neuen Synagoge unterschrieben

 21.06.2021

Jewrovision

Videos und Show

Ein Sonntagnachmittag mit den Vorstellungsclips der Jugendzentren und der Frage: Findet die Jewro 2022 statt?

 20.06.2021

Tempelhof

Kopfsprung in die Geschichte

Das neue Multifunktionsbad im Bezirk soll nach Helene Lewissohn benannt werden – der Besitzerin des ehemaligen Seebads Mariendorf

von Christine Schmitt  20.06.2021