Corona-Pandemie

RKI empfiehlt für Gottesdienste strengere Regeln

Die Synagoge in Stuttgart. Bei Gottesdiensten soll laut Empfehlung des RKI die 2G-Plus-Regel gelten. Foto: Brigitte Jähnigen

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt wegen der Omikron-Variante auch für Gottesdienste strengere Regelungen. Demnach sollen in Kirchen, Synagogen und Moscheen nur Menschen Zugang haben, die geimpft oder genesen sind und die einen zusätzlichen Test mitbringen (2G+-Regel), heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Empfehlung.

BOOSTER Die Testung könne entfallen, wenn die Besucher schon eine Auffrischungsimpfung erhalten hätten, hieß es weiter.

Vor Beratungen von Bund und Ländern am Dienstagnachmittag über die Gefahr durch die neue Omikron-Variante forderte das RKI allgemein maximale Kontaktbeschränkungen, und zwar sofort. Aus »fachlicher Sicht« empfahl Deutschlands oberste Seuchenbehörde auch die sofortige Schließung von Restaurants und die Verlängerung der Weihnachtsferien für Kitas und Schulen.

Die größten Effekte auf die Dynamik der Omikron-Welle seien »von konsequenten und flächendeckenden Kontaktbeschränkungen« und von Maßnahmen zur Infektionsvorbeugung zu erwarten, betonte das RKI in einem Strategiepapier. Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst, schloss einen neuen Lockdown nicht aus. kna/dpa

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