Religion

Jüdische Verbände schicken Grüße zum Ramadan

Vertieft ins Gebet: Muslime in Mekka (Symbolfoto) Foto: imago

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft hat Muslimen ihre besten Wünsche zum Ramadan übermittelt. »Diese Zeit bietet in unserer schnelllebigen Welt eine Möglichkeit, sich mit sich selbst und den Mitmenschen auseinanderzusetzen, wie es im Alltag sonst kaum möglich ist«, erklärte Präsident Uwe Becker am Donnerstag in Berlin.

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Becker fügte hinzu: »Gleichzeitig weist diese Tradition auch auf ein gemeinsames Element der monotheistischen Weltreligionen hin und macht deutlich, dass wir uns öfter mit den verbindenden Elementen unserer Kulturen und Traditionen beschäftigen sollten, als mit der Frage, was uns trennt.«

Weiter sagte der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, dass Israel das einzige Land im Nahen Osten ist, »in dem Juden, Christen und Muslime ihren Glauben frei und offen praktizieren können, was in der öffentlichen Wahrnehmung und der medialen Berichterstattung leider viel zu oft in den Hintergrund tritt.«

Auch der Zentralrat der Juden in Deutschland sowie das jüdisch-muslimische Dialogprojekt »Schalom Aleikum« gratulierten der muslimischen Gemeinschaft. Der Fastenmonat Ramadan, eine der fünf zentralen Säulen der islamischen Religion, beginnt in diesem Jahr in Deutschland am 24. April und dauert bis zum 23. Mai.  kna/ja

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