Interview

»Ich weiß, wo sie ist«

Uri Geller Foto: imago stock&people

Interview

»Ich weiß, wo sie ist«

Uri Geller über seine Erkenntnisse zur Bundeslade, weitere biblische Tempelschätze und sein paranormales Wahrnehmungsvermögen

von Detlef David Kauschke  20.01.2022 10:26 Uhr

Uri Geller, Sie haben vor wenigen Tagen auf Twitter geschrieben, dass Sie wissen, wo sich die Bundeslade befindet. Können Sie dazu Näheres sagen?
Lassen Sie mich vorab festhalten, dass alles, was an Altertümern in Israel gefunden wird, dem Staat gehört. Ich befinde mich im engen Kontakt zur Jerusalemer Altertumsbehörde. Wenn ich also den Ort benenne, an dem sich die Bundeslade befindet, und wenn wir dort mit Grabungen beginnen, werden sie darüber informieren. Keinesfalls kann ich Ihnen jetzt einen Hinweis darauf geben, wo sich die Bundeslade befindet. Aber ich weiß, wo sie ist. Derzeit sind für mich noch einige Hürden zu überwinden. Wir sprechen da über Kräfte aus Religion, Politik und verschiedenen anderen Bereichen.

Seit Jahrhunderten sind Menschen auf der Suche nach der Bundeslade (vgl. S. 21). Abenteurer und auch andere Mentalisten meinten zu wissen, wo dieses Relikt zu finden ist. Was unterscheidet sie von Ihnen?
Sie waren nicht Uri Geller. Aber im Ernst: Ich habe schon sehr oft meine übersinnlichen Fähigkeiten unter Beweis gestellt, viele Fachleute und Wissenschaftler haben mich getestet. Die CIA, der amerikanische Auslandsgeheimdienst, hat mir attestiert, dass ich ein paranormales Wahrnehmungsvermögen besitze. Ich werde diese Möglichkeiten nutzen. Die amerikanische Armee hat mich einmal nach Südkorea geflogen, um von Nordkoreanern gebaute Tunnel ausfindig zu machen. Ich habe damals Moshe Dayan geholfen, Altertümer aufzuspüren. Unlängst habe ich in Jaffa unter meinem Museum eine antike Seifenfabrik entdeckt. Das hat mich inspiriert. Ich bin mir meiner Fähigkeiten bewusst und zu 98 Prozent sicher, dass ich nun kurz vor dem Ziel bin.

Wissen Sie auch etwas über weitere Tempelschätze im Zusammenhang mit der Bundeslade?
Seit der babylonischen Zerstörung Jerusalems im Jahr 586 vor der Zeitrechnung ist das Schicksal der Bundeslade ein Geheimnis. Sie ist in der Tora als Relikt erwähnt, an dem sich die göttliche Präsenz gezeigt hat. Und in den biblischen Quellen heißt es, dass sie sich zuletzt im Tempel König Salomons befunden hat, zusammen mit weiteren Gegenständen. Ob sie später gestohlen, zerstört oder versteckt wurden, ist nicht bekannt. Doch ich weiß, wo die Bundeslade jetzt ist. Daher habe ich in meinem Tweet geschrieben, dass die Veröffentlichung ein historischer Tsunami und ein archäologisches und theologisches Erdbeben sein wird. Denn sie wird schließlich die biblischen Angaben bestätigen.

Da sind Sie sich sicher?
Ich kann das Unmögliche möglich machen: Wenn ich mich mit meinem Geist an einen bestimmten Ort begeben kann, kann ich es auch mit meinem Körper tun. Was immer ich auch visualisieren kann, kann ich auch materialisieren.

Mit dem israelischen Mentalisten sprach Detlef David Kauschke.

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