Berlin

Bundeskanzlerin wünscht Juden friedvolles Chanukka

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der jüdischen Gemeinschaft ein friedvolles Chanukka gewünscht. Es sei wunderbar, dass in diesen Tagen an vielen deutschen Orten der Chanukka-Leuchter entzündet wird, erklärte die Kanzlerin am Sonntag in Berlin zum Auftakt des Festes. Die Lichter zeugten davon, dass es heute nach dem Zivilisationsbruch der Schoa wieder ein blühendes jüdisches Leben in Deutschland gebe. Dies sei ein »Wunder, für das wir zutiefst dankbar sein können.«

Jüdisches Leben, seine Kultur und Geschichte sind Teil der Identität Deutschlands», betonte die Kanzlerin in ihrer Grußbotschaft. Der Bundesregierung sei es ein zentrales Anliegen, die jüdische Gemeinschaft zu stärken und ihre freie Entfaltung weiter zu unterstützen.

Jedoch habe der Anschlag auf die Synagoge in Halle im Oktober schmerzhaft ins Bewusstsein gerufen, dass jüdisches Leben wachsamen und beständigen Schutz erfordere. «Wir dürfen Rassismus und Antisemitismus in Deutschland keinen Raum lassen», unterstrich Merkel. epd/ja

Wajera

Lots Töchter

Wie in der Tora über Inzest und sexuelle Gewalt gesprochen wird

von Paige Harouse  30.10.2026

Talmudisches

Sonnenanbeter

Was unsere Weisen über die Macht lehren, die wir dem Zufall zuschreiben

von Vyacheslav Dobrovych  30.10.2026

Mobilität

Scootern am Schabbes?

Was Rabbiner über Fahrräder, Roller und die Belohnung für jeden Schritt lehren

von Rabbiner Dovid Gernetz  29.10.2026

Aleeza Ben Shalom

»Wir suchen nach Körper und Seele«

Als Star der Netflix-Serie »Jewish Matchmaking« ist sie international bekannt und kommt auch nach Deutschland. Funktioniert die jüdische Liebe hierzulande anders?

von Mascha Malburg  26.10.2026

München

20 Jahre jüdisches Leben im Herzen Münchens: Synagoge Ohel Jakob

Das Judentum ist seit 20 Jahren wieder mitten in der bayerischen Hauptstadt verankert

von Christiane Ried  26.10.2026

Lech Lecha

Mut zur Veränderung

Unsicherheit ist Teil jedes neuen Anfangs – doch manche Wege öffnen sich erst, wenn wir sie betreten

von Rabbiner Boris Ronis  23.10.2026

Talmudisches

Das Gebet am Ende der Mahlzeit

Tischgebete kennen alle Weltreligionen. Doch während sich beispielsweise Christen vor dem Essen für das »tägliche Brot« bedanken, steht in der jüdischen Tradition der Dank am Ende der Mahlzeit. Aus einem ganz besonderen Grund

von Detlef David Kauschke  23.10.2026

Talmudisches

Bier

Was unsere Weisen über Getränke und ihre Wirkung lehren

von Rabbinerin Yael Deusel  21.10.2026

Rezension

Wie wurden wir, was wir wurden?

Der Judaist Peter Schäfer erzählt in seinem Buch die Geschichte des aschkenasischen Judentums – faktengesättigt, klar gegliedert und mit einer provokanten These zu Mutterland und Diaspora

von Michael Wolffsohn  18.10.2026