Personalie

Andreas Nachama neuer Vorsitzender

Rabbiner Andreas Nachama Foto: Gregor Zielke

Der Berliner Rabbiner Andreas Nachama ist neuer Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschlands (ARK). Nachama folgt auf den 92-jährigen Henry G. Brandt, der den Vorsitz der Rabbinerkonferenz seit deren Gründung 2005 inne hatte und seit 2004 Gemeinderabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg ist. Neben Nachama sitzen die Bamberger Rabbinerin Yael Deusel und der Berliner Rabbiner Jonah Sievers weiterhin im Vorstand.

Nachama folgt auf den 92-jährigen Rabbiner Henry G. Brandt.

STATIONEN Der 1951 geborene Andreas Nachama ist Rabbiner der Berliner Synagoge Sukkat Schalom, Jüdischer Präsident des Deutschen Koordinierungsrates der Christlich-jüdischen Gesellschaften, jüdischer Vorsitzender des Gesprächskreises Christen und Juden beim Zentralkomitee der Katholiken und Rabbiner im Präsidium des House of One Berlin. Zudem ist er noch bis Jahresende Direktor der Stiftung Topographie des Terrors in Berlin.

Die Allgemeine Rabbinerkonferenz vertritt die liberale Strömung im Judentum unter dem Dach des Zentralrats der Juden in Deutschland. Ihr gehören derzeit bundesweit 29 Rabbiner und Rabbinerinnen an. Zudem ist sie für die Mitgliedsgemeinden der Union progressiver Juden in Deutschland mit Sitz in Bielefeld zuständig.  epd/ja

Schoftim

Recht sprechen

Eine Gesellschaft hat nur dann eine Zukunft, wenn sie sich an ihrer moralischen Gesetzgebung orientiert

von Rabbiner Avraham Radbil  29.08.2025

Talmudisches

Der heimliche Verbrecher

Über Menschen, die nicht aus Wahrheit, sondern aus Selbstdarstellung handeln

von Vyacheslav Dobrovych  29.08.2025

Kiddusch Haschem

»Ich wurde als Jude geboren. Ich werde als Jude sterben«

Yarden Bibas weigerte sich gegenüber den Terroristen, seinen Glauben abzulegen. Wie viele vor ihm lehnte er eine Konversion ab, auch wenn ihn dies beinahe das Leben gekostet hätte

von Rabbiner Dovid Gernetz  28.08.2025

Israel

Rabbiner verhindert Anschlag auf Generalstaatsanwältin

Ein Mann hatte den früheren Oberrabbiner Jitzchak Josef um dessen religiöse Zustimmung zur »Tötung eines Aggressors« ersucht. Die Hintergründe

 26.08.2025 Aktualisiert

Re'eh

Freude, die verbindet

Die Tora zeigt am Beispiel der Feiertage, wie die Gemeinsamkeit gestärkt werden kann

von Vyacheslav Dobrovych  22.08.2025

Elul

Der erste Ton des Schofars

Zwischen Alltag und Heiligkeit: Der letzte Monat vor dem Neujahr lädt uns ein, das Wunderhafte im Gewöhnlichen zu entdecken

von Rabbiner Raphael Evers  22.08.2025

Talmudisches

Positiv auf andere schauen

Was unsere Weisen über den Schutz vor bösem Gerede und die Kraft positiver Gedanken lehren

von Diana Kaplan  21.08.2025

Naturphänomene

Entzauberung des Gewitters

Blitz und Donnergrollen wurden lange als Zorn der Götter gedeutet. Doch die Tora beendete diesen Mythos

von Rabbiner Igor Mendel Itkin  21.08.2025

Fulda

Vor 80 Jahren - Schuldbekenntnis der Bischöfe nach dem Krieg

Sie stand im Zenit ihres Ansehens. Nach Kriegsende galt die katholische Kirche in Deutschland als moralische Macht. Vor 80 Jahren formulierten die Bischöfe ein Schuldbekenntnis, das Raum für Interpretationen ließ

von Christoph Arens  18.08.2025