Berlin

Mann wegen antisemitischer und rechtsextremer Parolen in Gewahrsam

Polizeiwagen Symbolbild
Foto: imago images/Jan Huebner

Ein 60-Jähriger ist am Sonntagabend in Berlin-Reinickendorf nach einem Nachbarschaftsstreit wegen antisemitischer und nationalsozialistischer Parolen vorübergehend festgenommen worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, entblößte der Tatverdächtige dabei auch sein Gesäß und streckte es einer Frau und einem Mann entgegen, mit denen er sich gestritten haben soll.

Gegenüber den Einsatzkräften äußerte er laut Pressemitteilung der Polizei, »dass ihm die geltenden Gesetze und Verordnungen der Bundesrepublik Deutschland gleichgültig seien«. Dabei habe er den sogenannten Hitlergruß gezeigt sowie lautstark eine Nazi-Parole und eine judenfeindliche Beleidigung gerufen. Auch gegenüber den Einsatzkräften habe er sich beleidigend geäußert.

Schlichtungsversuche der Ehefrau »des mutmaßlichen Schreihalses« seien ohne Erfolg geblieben. Wegen seines aggressiven Auftretens sei der Mann über Nacht bis Montagfrüh im Polizeigewahrsam geblieben. epd

Meinung

Knaulkorb für den Zentralrat

In einem Kommentar der »taz« wird der Zentralrat der Juden und sein Präsident Josef Schuster aufgefordert, beim Thema Iran »einfach mal die Klappe« zu halten

von Michael Thaidigsmann  04.03.2026

Nahost

IAEA: Schäden nahe iranischem Atomzentrum in Isfahan

Bereits im Vorjahr wurden Irans Atomanlagen bombardiert. Nun werden wieder Schäden in oder nahe dieser Einrichtungen gemeldet. UN-Atomwächter warnen die Kriegsparteien

 04.03.2026

Meinung

Die Tür zum Frieden öffnen

Sabine Brandes hofft, dass der Krieg mit dem Iran trotz seiner Schrecken die Region am Ende friedlicher machen wird

von Sabine Brandes  04.03.2026

Soziale Medien

Plattform X verschärft Regeln für KI-Kriegsvideos

Bei Zuwiderhandlungen drohen Sanktionen. Von der Regelung ist allerdings nur ein Teil aller X-Nutzer betroffen

 04.03.2026

Nahost

Israel nutzte Verkehrskameras, um Schlag gegen Chamenei zu planen

»Wir kannten Teheran wie Jerusalem«, sagt ein israelischer Geheimdienstmitarbeiter

 04.03.2026

Meinung

Der Iran, der Krieg und das Völkerrecht

Das Völkerrecht soll Menschen schützen. Wenn es zum Selbstzweck erhoben und höher gewichtet wird, als die Schicksale der Entrechteten, verliert es seinen Sinn

von Tobias Kühn  04.03.2026

Washington D.C.

Militärbasen-Streit: Trump droht Spanien mit Handels-Embargo

»Wir wollen nichts mit Spanien zu tun haben«, sagt der Präsident, nachdem die spanische Regierung US-Streitkräften die Nutzung von Militärbasen verweigert

 04.03.2026

Washington D.C.

Friedrich Merz: Viele offene Fragen zur Zukunft des Iran nach Krieg

Seit Samstag gehen Israel und die USA militärisch gegen den Terror-Sponsor Iran vor. Wie es nach der Offensive mit dem Land weitergehen soll, ist nach den Worten des Bundeskanzlers weiter unklar

 04.03.2026

Teheran

Bericht: Chameneis Sohn gilt als Favorit für Irans oberstes Amt

Während oppositionelle iranische Kanäle und israelische Medien bereits von einer Festlegung sprechen, schweigen staatliche Stellen im Iran

 04.03.2026