Berlin

Mann wegen antisemitischer und rechtsextremer Parolen in Gewahrsam

Polizeiwagen Symbolbild
Foto: imago images/Jan Huebner

Ein 60-Jähriger ist am Sonntagabend in Berlin-Reinickendorf nach einem Nachbarschaftsstreit wegen antisemitischer und nationalsozialistischer Parolen vorübergehend festgenommen worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, entblößte der Tatverdächtige dabei auch sein Gesäß und streckte es einer Frau und einem Mann entgegen, mit denen er sich gestritten haben soll.

Gegenüber den Einsatzkräften äußerte er laut Pressemitteilung der Polizei, »dass ihm die geltenden Gesetze und Verordnungen der Bundesrepublik Deutschland gleichgültig seien«. Dabei habe er den sogenannten Hitlergruß gezeigt sowie lautstark eine Nazi-Parole und eine judenfeindliche Beleidigung gerufen. Auch gegenüber den Einsatzkräften habe er sich beleidigend geäußert.

Schlichtungsversuche der Ehefrau »des mutmaßlichen Schreihalses« seien ohne Erfolg geblieben. Wegen seines aggressiven Auftretens sei der Mann über Nacht bis Montagfrüh im Polizeigewahrsam geblieben. epd

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