EILMELDUNG! Likud-Bündnis mit 54 Sitzen vorn. Eisenkots Bündnis kommt auf 47 Sitze

Würdigung

»Vorbild für den Kampf gegen Unfreiheit und Unterdrückung«

Sophie Scholl (1921–1943) Foto: imago

Würdigung

»Vorbild für den Kampf gegen Unfreiheit und Unterdrückung«

Eine neue Sammlermünze der Bundesregierung wird an Sophie Scholl erinnern

 12.08.2020 14:38 Uhr

Anlässlich des 100. Geburtstags der NS-Widerstandskämpferin Sophie Scholl im Mai 2021 will die Bundesregierung eine Sammlermünze prägen lassen. Die 20-Euro-Münze wird im April 2021 herausgegeben, wie das Bundesfinanzministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte.

»Die Münze würdigt die bekannte deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, die bis heute als Vorbild für den Kampf gegen Unfreiheit und Unterdrückung gilt«, erklärte das Ministerium.

RECHT Der Entwurf der Münze stammt von dem Künstler Olaf Stoy aus Rabenau. Die Bildseite zeigt den Angaben zufolge ein Porträt von Sophie Scholl. Die Wertseite zeigt unter anderem einen Adler. Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift: »Ein Gefühl was Recht und Unrecht ist«.

Die Widerstandsgruppe »Weißen Rose« rund um die Geschwister Sophie und Hans Scholl sowie Christoph Probst und Alexander Schmorell gehört zu den bekanntesten des NS-Widerstands. Sie waren Studenten in München und verbreiteten unter anderem an der Uni Flugblätter.

Die Geschwister Scholl wurden mit Probst am 22. Februar 1943 im Gefängnis München-Stadelheim wegen ihres Widerstands von den Nationalsozialisten hingerichtet. epd

Magdeburg

CDU-Abgeordnete sollten eidesstattliche Erklärung unterschreiben

Seit der Wahl eines AfD-Politikers zum Landtagspräsidenten steht der Verdacht im Raum, Stimmen könnten aus der CDU gekommen sein. Wie die Fraktion damit umgeht

 28.10.2026

Berlin

Verfassungsschutz warnt vor linksextremen Einflüssen

Für Samstag hat die Initiative Gen Z regelt deutschlandweit zu Protesten für Bildung und soziale Gerechtigkeit aufgerufen. Aus Sorge vor Ausschreitungen beobachten die Behörden die Lage genau

 28.10.2026

Berlin

Antisemitismusbeauftragte: »Jude« darf kein Schimpfwort sein

Katharina von Schnurbein tritt heute die Nachfolge von Felix Klein in der Bundesregierung an. Ihr erklärtes Ziel klingt einfach

 28.10.2026

Belgrad

Serbien: Anschlag auf Polizisten vor israelischer Botschaft

Erneut wird ein Wachbeamter vor der israelischen Botschaft angegriffen. Der Vorfall weckt Erinnerungen - welche Sicherheitsmaßnahmen die Behörden jetzt ergreifen

 28.10.2026

Washington D.C.

Trump reklamiert Anteil an Netanjahus überraschend starkem Wahlergebnis

»Als meine Unterstützung bekannt wurde, hat ihm das sehr geholfen«, sagt der amerikanische Präsident

 28.10.2026

Analyse

Die Wahl bringt keinen klaren Sieger hervor - was nun?

Die Wahlbeteiligung war mit 77,7 Prozent die höchste seit mehr als einem Vierteljahrhundert. Doch die richtungsweisende Wahl in Israel ergab zunächst kein klares Ergebnis. Wie geht es jetzt weiter?

von Sara Lemel  27.10.2026

Debatte

Linke vertagt Entscheidung um Vanessa Emde

Die Berliner Linke ringt seit Wochen um den richtigen Umgang mit einer israelfeindlichen Abgeordneten. Nach einer Fraktionssitzung wurde wieder keine Lösung präsentiert

 27.10.2026

Berlin

Volker Beck zur Wahl: Regierungswechsel wäre gut für Israel

Der Urnengang entscheidet über die politische Zukunft von Benjamin Netanjahu. Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft argumentiert, der Regierungschef habe viel Vertrauen verspielt

 27.10.2026

Beate Zschäpe im Jahr 2021 in ihrem Prozess

Rechtsextremismus

Gericht: NSU-Terroristin Zschäpe soll bis mindestens 2035 in Haft bleiben

Beate Zschäpe wollte vorzeitig aus der Haft entlassen werden. Das Gericht sagt Nein. Doch die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig

von Christoph Trost  27.10.2026