Polen

Tausende bei Gedenkmarsch in Auschwitz 

Foto: IMAGO/ZUMA Wire

Mit einem »Marsch der Lebenden« haben Tausende junge Jüdinnen und Juden aus vielen Ländern im ehemaligen deutschen Vernichtungslager Auschwitz der sechs Millionen Opfer des Holocausts gedacht. Gemeinsam mit mehreren Auschwitz-Überlebenden gingen sie am Dienstag vom einstigen Hauptlager ins drei Kilometer entfernte KZ Birkenau, den Hauptort des Massenmordes dort.

Unter ihnen war auch die 93-jährige Halina Birenbaum aus Israel, die sich 1943 während des Aufstandes im Warschauer Ghetto in einem Bunker versteckt hatte und dann von den deutschen Besatzern nach Auschwitz verschleppt wurde.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella sprach am Ende der Veranstaltung zu den Teilnehmenden. Er rief zum Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus auf. Zu Beginn des jährlichen Gedenkmarsches erklang am Lagertor mit der berüchtigten Aufschrift »Arbeit macht frei« das Schofar. Viele Jugendliche trugen israelische Fahnen.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Der »Marsch der Lebenden« fand erstmals 1988 statt. Organisiert wird er von der gleichnamigen Vereinigung mit Sitz in New York. Nach deren Angaben nahmen insgesamt mehr als 300.000 Menschen in den vergangenen 35 Jahren an dem Gedenkmarsch teil.

In Israel hatte das Gedenken bereits am Montagabend mit einer Zeremonie in der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem begonnen. Am Dienstag wurde unter anderem mit einer Schweigeminute der Toten gedacht. Auch in anderen Staaten gab es Veranstaltungen. kna

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Erinnerung

Kampf gegen übermächtige Gegner

80 Jahre Warschauer Aufstand

von Christoph Arens  12.07.2024

Kriegsberichterstattung

»Der schrecklichste Ort der Welt«

Vor 80 Jahren wurde das KZ Majdanek befreit

von Christiane Laudage  12.07.2024

Nicole Dreyfus

Zürichs fragwürdiges Gewissen

Warum das Stadtparlament mit voller Überzeugung eine der umstrittensten Hilfsorganisationen unterstützt, die es gibt

von Nicole Dreyfus  12.07.2024

Düsseldorf

Antisemitische Schmierereien an Heinrich-Heine-Universität

In mehreren Räumen der Uni tauchten am Donnerstag volksverhetzende Sprüche auf

 12.07.2024

Berlin

FU-Präsident Günter Ziegler attackiert

Der Präsident wurde schon seit Wochen von israelfeindlichen Aktivisten bedroht

 12.07.2024

Thüringen

»Ersatzreligion« Rechtsextremismus: Ein Aussteiger berichtet

Mehrere Jahre war Christian Weißgerber ein Gesicht der Neonazi-Szene

von Hannah Schmitz  12.07.2024

Forschung

Archäologische Funde und das Grauen des Nationalsozialismus

Wem gehört der Löffel mit hebräischer Gravur?

 12.07.2024

Schoa

Verurteilte Holocaust-Leugnerin Haverbeck geht in Revision

Ursula Haverbeck wird die Gerichte weiter beschäftigen

von Stephanie Lettgen  12.07.2024

Meinung

Nicht einmal die halbe Wahrheit

Das Auswärtige Amt verleumdet Israel mit einem Tweet

von Nils Kottmann  11.07.2024