Berlin

»Signal des Herzens«

Koalitionsvertrag von Union und SPD Foto: dpa

In dem am Mittwoch unterzeichneten Koalitionsvertrag bekennen sich Union und SPD dazu, »dass den berechtigten Interessen der Holocaust-Überlebenden nach einer angemessenen Entschädigung für die im Ghetto geleistete Arbeit Rechnung getragen wird«.

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann, bezeichnete dies als »ein vielversprechendes und beachtliches Signal des Herzens«. »Dies lässt hoffen, dass die viel zu lange verzögerte und aufgeschobene Nachzahlung der bereits beschlossenen Ghetto-Renten nun endlich schnell und effektiv gelöst wird.«

Hilfe Nun gehe es um die zügige Umsetzung, um den hochbetagten, letzten Überlebenden des Holocausts die Hilfe, auf die sie vielfach dringend angewiesen sind, wirklich rasch zukommen zu lassen. Hier zähle buchstäblich jeder Tag, betonte Graumann.

»Daher sehe ich dieses Bekenntnis der Großen Koalition als selbst auferlegte Verpflichtung zum schnellen Handeln, die aus unserer Sicht ausdrücklich Lob verdient, die wir uns immer gewünscht haben und die wir von ganzem Herzen unterstützen.« ja

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