Meinung

Respekt statt Geschacher!

Was haben Juden mit Hartz IV zu tun? Manch einer wird bei der Vorstellung von armen Juden glauben, lachen zu müssen. Aber das sind Vorurteile. In Wirklichkeit beziehen viele Gemeindemitglieder Arbeitslosengeld II. Das sind meist Menschen im Vorrentenalter, die zwar einen akademischen Abschluss haben, bei denen aber eine Eingliederung in das Arbeitsleben kaum noch möglich ist. Der neuerliche Kompromiss, den Regierung und Opposition gefunden haben, wird an der Situation der Hartz IV-Bezieher nicht viel ändern: Die Aufstockung des Regelsatzes fällt zu gering aus, und die meist ausweglose Lage älterer Arbeitsloser war wieder einmal nicht Kern der Diskussion. Allenfalls das Bildungspaket, auf das man sich einigte, weist in die richtige Richtung. Aber die Menschen hinter dem Gesetz haben anderes verdient als das erniedrigende Geschacher der vergangenen Wochen. Gerade jetzt sind die jüdischen Gemeinden gefragt, die Empfänger mit nötigem Respekt und Unterstützung aufzufangen und sich gegenüber der Politik für ihre Rechte einzusetzen.

Sachsen

Lok Leipzig trennt sich von Stadionsprecher - »Inakzeptable Grafik« 

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Debatte

Zicke zacke oder Nazi-Gruß

Die Sängerin Melanie Müller wehrt sich gegen Vorwürfe. Zu Recht?

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Russland

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Der Ton in Politik und Medien wird zunehmend antisemitischer. Bei Russlands Juden weckt das Erinnerungen an längst überwunden geglaubte Zeiten

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Babyn Jar

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NS-Zeit

Kritik an Umgang des Bundesarchivs mit NS-Opferangehörigen

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Erinnerung

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 29.09.2022

Leipzig

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Es geht um den Verdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

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Debatte

»Suum cuique« bleibt das Motto der Feldjäger

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