Zentralrat

Resolutes Eintreten für NPD-Verbot

Der Zentralrat der Juden in Deutschland stellt klar, dass er weiterhin resolut für das NPD-Verbotsverfahren eintritt. »Wir werben daher nach wie vor eindringlich dafür, dass Bundestag und Bundesregierung sich der Initiative des Bundesrats nun rasch anschließen«, heißt es in einer Erklärung, die am Donnerstag nach einer Sitzung des Präsidiums des Zentralrats verbreitet wurde. Ein entsprechendes Handeln von Bundesrat und Bundesregierung wäre Zeichen einer kämpferischen Demokratie, die ihren Feinden entgegentritt. »Auch ist es unmöglich zu vermitteln, weshalb weiterhin Steuergelder für die Finanzierung von brauner Propaganda und von menschenverachtendem Hass verwendet werden sollen.«

Aus Sicht des Zentralrats hätte die NPD schon längst verboten werden müssen, heißt es. Anderslautende Erklärungen des Generalsekretärs des Zentralrats vom 13. Februar entsprächen nicht der Linie, die der Zentralrat der Juden schon seit vielen Jahren geschlossen vertritt. ja

Stuttgart

Prozess um Palästina-Aktivisten: Angeklagte in Saal getragen

Am dritten Verhandlungstag weigern sich die Angeklagten erneut, hinter dem Sicherheitsglas Platz zu nehmen – und werden von Justizbeamten in den Saal getragen

 20.05.2026

Interreligiöser Dialog

Evangelische Kirche und Zentralrat der Juden wollen mehr Austausch

Evangelische Kirche und Zentralrat der Juden wollen sich intensiver austauschen. Am Mittwoch kamen Delegationen in Berlin zusammen, um einen festen Turnus festzulegen

 20.05.2026

Köln

Verfassungsschutz darf »Jüdische Stimme« als extremistisch einstufen

Der Verein hetze »kontinuierlich gegen den Staat Israel«, urteilte das Verwaltungsgericht Köln – und entschied anders als zuvor Berliner Richter

 20.05.2026

Zivilgesellschaft

»Beschränkt«: Für Brot für die Welt ist Deutschland nur drittklassig

Die evangelische Hilfsorganisation hat ihren jährlichen Bericht »Atlas der Zivilgesellschaft« vorgelegt. Er kommt zu einem vernichtenden Urteil für Deutschland - und für Israel

von Michael Thaidigsmann  20.05.2026

New York

Drahtzieher gefasst?

In den USA sitzt der Iraker Mohammad al-Saadi in Haft, der hinter der jüngsten Terrorserie gegen jüdische Ziele in Europa stecken soll

von Michael Thaidigsmann  20.05.2026

Antisemitismus

RIAS registriert weiterhin hohes Maß an antisemitischen Vorfällen

Von einer weiteren Enthemmung antisemitischer Ausdrucksformen im öffentlichen Raum ist im neuen Jahresbericht die Rede

 20.05.2026 Aktualisiert

New York/Teheran

Bericht: Israel und USA wollten Ahmadinedschad wieder an die Macht bringen

Ahmadinedschad sei in die Überlegungen eingeweiht gewesen, heißt es in einem Zeitungsbericht

 20.05.2026

Washington D.C.

»Wir sind bereit«: Vance verteidigt Iran-Kurs der USA

»Das ist kein ewiger Krieg. Wir werden unsere Aufgaben erledigen und nach Hause zurückkehren«, sagt der amerikanische Vizepräsident

 20.05.2026

Berlin

»Ein leuchtendes Beispiel«

Jüdische Gemeinde Chabad zeichnet die First Lady Elke Büdenbender für ihr Engagement zur Stärkung jüdisches Lebens in Deutschland aus

 20.05.2026