Zentralrat

Resolutes Eintreten für NPD-Verbot

Der Zentralrat der Juden in Deutschland stellt klar, dass er weiterhin resolut für das NPD-Verbotsverfahren eintritt. »Wir werben daher nach wie vor eindringlich dafür, dass Bundestag und Bundesregierung sich der Initiative des Bundesrats nun rasch anschließen«, heißt es in einer Erklärung, die am Donnerstag nach einer Sitzung des Präsidiums des Zentralrats verbreitet wurde. Ein entsprechendes Handeln von Bundesrat und Bundesregierung wäre Zeichen einer kämpferischen Demokratie, die ihren Feinden entgegentritt. »Auch ist es unmöglich zu vermitteln, weshalb weiterhin Steuergelder für die Finanzierung von brauner Propaganda und von menschenverachtendem Hass verwendet werden sollen.«

Aus Sicht des Zentralrats hätte die NPD schon längst verboten werden müssen, heißt es. Anderslautende Erklärungen des Generalsekretärs des Zentralrats vom 13. Februar entsprächen nicht der Linie, die der Zentralrat der Juden schon seit vielen Jahren geschlossen vertritt. ja

Washington D.C.

Trump kündigt komplette Entwaffnung der Hamas an

»Jetzt ist der Moment«, so der amerikanische Präsident, »sie können es auf die einfache Art tun oder auf die harte«

 16.01.2026

Washington D.C.

»New York Times«: Netanjahu bremste US-Angriff auf Iran zunächst

Ein Militärschlag gegen das Teheraner Regime ist weiterhin möglich. Die Vereinigten Staaten verstärken ihre militärische Präsenz im Nahen Osten und verlegen eine US-Flugzeugträgerkampfgruppe in die Region

 16.01.2026

Gespräch

»Ich fühle mich alleingelassen«

Sonja Bohl-Dencker über die Ermordung ihrer Tochter durch die Hamas, den Umgang Deutschlands mit dem 7. Oktober und ihren Wunsch, dass Carolin nicht vergessen wird

von Mirko Freitag  15.01.2026

Selin Gören

Solidarität mit Israel ist links

Das Bekenntnis zum jüdischen Staat ist die Voraussetzung glaubwürdiger progressiver Politik. Doch in der Linkspartei werden Genossen für diese Haltung immer öfter angefeindet

von Selin Gören  15.01.2026

Debatte

Dobrindt will keinen Abschiebestopp für Iran verhängen

Menschenrechtler und Flüchtlingsorganisationen fordern einen Abschiebestopp für den Iran. Der Bundesinnenminister will einen solchen nicht bundesweit verhängen

 15.01.2026

Antisemitismus

Schriftstellerin Funk lebt lieber in Tel Aviv

Künstlerinnen und Künstler aus Israel klagen seit Langem über Schwierigkeiten in Deutschland

 15.01.2026

Washington D.C.

Trump will »schnellen und entschlossenen Schlag« gegen Iran

Der amerikanische Präsident will offenbar verhindern, dass die USA in einen langwierigen Krieg verwickelt werden, der sich über Wochen oder Monate hinziehen könnte

 15.01.2026

Sicherheitslage

USA und Großbritannien raten Bürgern vor Reisen nach Israel ab

Amerikanische Bürger werden zu erhöhter Aufmerksamkeit und einer »Vorbereitung auf mögliche Entwicklungen« aufgerufen

 15.01.2026

Kommentar

Ein freier Iran wäre kein Risiko für Israel, sondern ein Partner  

Die Zeit für moralische Distanz oder falsche Neutralität ist längst vorbei. Jetzt ist die Zeit, hinzusehen, zuzuhören - und Partei zu ergreifen

von Vida Funke  15.01.2026