Meinung

Palileaks? Von wegen!

Peinlich? Sicherlich. Revolutionär? Wohl eher nicht. Die vom TV-Sender Al-Dschasira und der Tageszeitung Guardian verbreiteten Palästinenser-Dokumente über Friedensgespräche mit der israelischen Regierung unter Ehud Olmert verfehlen ihre Wirkung. Kein Tunesien-Effekt, keine einmarschierende Hamas. Dabei hatte der beliebteste Fernsehsender in der arabischen Welt mit seiner Kampagne um den »Ausverkauf Palästinas« genau darauf abgezielt. Es war ein perfide geplanter Coup, um Abbas’ Regierung zu stürzen und den Weg für die Radikalen aus Gaza frei zu machen. Ganz nach dem Geschmack von Iran, Syrien und Hisbollah. Doch es kam anders. Die Tatsache, dass Abbas zu Konzessionen zum Beispiel in Sachen Ost-Jerusalem bereit war und davon sprach, die Aufnahme von Millionen palästinensischer Flüchtlinge sei nicht logisch, sondern Israels Ende, mag den Chef der Autonomiebehörde vor seinem Volk zwar in Verlegenheit bringen. Genug Zündstoff für eine Revolution? Ach, woher! Neue Informationen sind Mangelware. So ist »Palileaks« nicht mehr als ein müder Abklatsch des Originals namens Wikileaks.

Reaktion

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Berlin

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 24.09.2026

Debatte

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Berlin

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Gedenkstunde

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 24.09.2026

München

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 24.09.2026

Gespräch

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Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner fordert von der Linken einen entschlosseneren Umgang mit Antisemitismus. Im Interview spricht der frühere Linken-Politiker darüber, was die Partei ändern müsse

 24.09.2026

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Katherina Reiche: Linke-Regierung in Berlin gefährlich für Standort

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 24.09.2026

Berlin

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Der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Alexander Throm, begründete seinen Vorstoß mit Verbindungen einzelner Linken-Politiker zur organisierten Kriminalität sowie mit Antisemitismus

 24.09.2026