Regierung

»Offenes Ohr für unsere Belange«

In wichtigen Dingen einig: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Zentralratspräsident Dieter Graumann Foto: dpa

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat Bundeskanzlerin Angela Merkel zu ihrer Wiederwahl gratuliert. Zentralratspräsident Dieter Graumann wünschte ihr und ihrem gesamten neuen Kabinett für die kommende Amtszeit »viel Erfolg, Weitsicht und eine glückliche Hand«.

»Bundeskanzlerin Angela Merkel steht seit Jahren fest an der Seite der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland«, erklärte Graumann am Dienstag in Berlin. »Wir freuen uns daher über ihre Wiederwahl und auf die Fortsetzung unserer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit. Ich bin davon überzeugt, dass Frau Merkel auch künftig ein offenes Ohr für unsere Belange haben wird.«

Zusammenhalt Die Kanzlerin wisse um die Bedeutung der Religionsgemeinschaften für den Zusammenhalt der Gesellschaft. »Auf sie ist in Fragen der Religionsfreiheit und des respektvollen Umgangs mit den verschiedenen Religionen immer Verlass«, betonte der Zentralratspräsident. Es wisse, dass »die Förderung des jüdischen Lebens hierzulande ihr ein besonderes Herzensanliegen« sei. »Das spüren wir, das wissen wir, und dafür danken wir ihr!«

Der Zentralrat schätze Merkels Verständnis für die jüdische Gemeinschaft und ihre persönliche Freundschaft zu ihr, aber auch zu Israel», so Graumann. «Das ist in Zeiten der immensen Spannungen und Herausforderungen im gesamten Nahen Osten von ganz besonderer Bedeutung. Wir gehen auch fest davon aus, dass die gesamte neue Bundesregierung am Grundsatz festhalten wird, dass die Sicherheit Israels fest zur deutschen Staatsräson gehört.» ja

Mohsen Rezaei wirft bei einer Wahl im Iran seinen Stimmzettel in eine Urne

Iran-Krieg

Iran knüpft Gespräche mit den USA an sieben Bedingungen

Teheran stellt weiter Maximalforderungen für eine diplomatische Lösung des Konflikts mit den USA. Im erneuten Kriegsfall droht Teheran mit dem Einsatz neuartiger Waffen

 01.11.2026

Annegret Kramp-Karrenbauer spricht bei der Kiel Security Conference

Antisemitismus in Deutschland

Kramp-Karrenbauer warnt vor Bündnissen mit Linken oder AfD

In Berlin hat die Linke die Wahl gewonnen, in Sachsen-Anhalt die AfD. Die frühere CDU-Chefin meint, das Leben vieler Menschen würde sich massiv verändern, wenn diese die Regierung übernähmen

 01.11.2026

Elif Eralp reißt beim Landesparteitag der Linken in Berlin einen Blumenstrauß in die Höhe

Regierungsbildung in Berlin

Koalitionsgespräche von Rot-Grün-Rot in Berlin vor dem Start

Trotz bundesweiter israelfeindlicher Kontroversen hat die Berliner Linke Koalitionsverhandlungen mit SPD und Grünen zugestimmt. Nach dem Wochenende geht es los

 01.11.2026

Überwachungskameras an der Fassade der Synagoge in Hagen, links ein Davidstern

Antisemitismus

Judenfeindliche Straftaten mit islamistischem Motiv auf Rekordniveau

Seit 2023 steigen die Zahlen rasant an. Behörden in Deutschland registrieren immer mehr antisemitische Straftaten. Viele haben einen islamistischen Hintergrund

 01.11.2026

Vanessa Emde zwischen Teilnehmern einer Kundgebung vor dem Linke-Parteitag in Berlin

Regierungsbildung in Berlin

Linker Protest gegen Linke-Führung – Abgeordnete Emde dabei

Vanessa Emde steht wegen ihrer israelfeindlichen Positionen in der Kritik und könnte aus der Berliner Linksfraktion ausgeschlossen werden. Nun taucht sie auf einer Kundgebung am Parteitagsort auf

 01.11.2026

Als Batman verkleidete Person vor brennender Mülltonne in Frankfurt

Gewalt eskaliert

Krawalle und Plünderungen in Frankfurt

Nachdem die Polizei eine zunächst friedliche Demonstration junger Menschen auflöst, eskaliert die Lage auf der Zeil – in der Menge waren auch »Viva Palästina«-Rufe zu hören

 01.11.2026

Steffen Krach, SPD-Spitzenkandidat bei der Abgeordnetenhauswahl 2026

Berlin

SPD-Vorstand beschließt Mitgliedervotum zu Koalitionsvertrag

Noch haben die Koalitionsverhandlungen in Berlin nicht begonnen. Klar ist aber schon, dass die Basis der drei potenziellen Regierungspartner eng eingebunden werden soll

 30.10.2026

Friedens-Mission

Woidke lobt Pferdetreck nach Jerusalem als Friedenszeichen

Sechs Monate und mehr als 3.500 Kilometer Reise durch acht Länder: Der Friedenstreck nach Jerusalem im vergangenen Jahr musste viele Hindernisse überwinden

 30.10.2026

Meinung

Elif Eralp und der »Spiegel«: Alles nur eine böse rechte Kampagne!

Die Spitzenkandidatin der Linken in Berlin offenbart aus Versehen ihre Angst vor dem Umfeld der eigenen Partei – und entlarvt den Vorwurf, Opfer einer Kampagne zu sein

von Wiebke Hollersen  30.10.2026