Antisemitismus

Mutmaßlicher Gewalttäter in Psychiatrie

Das Landgericht Berlin hatte zuvor einen Unterbringungsbefehl erlassen. Foto: imago/Schöning

Ein mutmaßlicher antisemitischer Gewalttäter ist in Berlin in die Psychiatrie eingewiesen worden. Dem 50-Jährigen wird zur Last gelegt, aus einer »wahnhaft antisemitischen Gesinnung heraus« etwa zwei Jahre lang öffentlich Plakate mit Inhalten gezeigt zu haben, mit denen auch der Holocaust geleugnet worden sei, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit.

körperverletzung Passanten, die den Verdächtigen darauf ansprachen, seien misshandelt und verletzt worden. Der Mann sei der gefährlichen Körperverletzung in sechs Fällen, der Körperverletzung und der Bedrohung vom Frühjahr 2017 bis zum Frühjahr 2019 dringend verdächtig.

Der 50-Jährige wurde laut Mitteilung am 9. November in Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) festgenommen und nach Berlin gebracht. Das Landgericht in der Hauptstadt hatte zuvor einen Unterbringungsbefehl erlassen.

Der Beschuldigte soll bei den Taten schuldunfähig gewesen sein, so die Staatsanwaltschaft. Die Behörde geht davon aus, dass der Mann weiter gefährlich ist. Deshalb werde die dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angestrebt.  dpa

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