Simon Wiesenthal Center

Liste an Ministerien übermittelt

Efraim Zuroff Foto: Marco Limberg

Das Simon Wiesenthal Center hat dem Bundesjustizministerium und dem Bundesinnenministerium am Mittwoch eine Namensliste zukommen lassen, auf der 76 Männer und vier Frauen stehen, die bei den sogenannten Einsatzgruppen tätig waren, die während des Holocausts über eine Million sowjetische Juden erschossen haben sollen.

Prozess Efraim Zuroff sagte in einem Statement: »Die Personen auf der Liste wurden alle zwischen 1920 und 1924 geboren, und es ist anzunehmen, dass sie noch am Leben und gesund genug sind, um angeklagt zu werden.«

Die Liste sei in der Hoffnung übergeben worden, die deutschen Behörden zu ermutigen, diese Mörder vor Gericht zu bringen, und um die Unterstützung des Simon-Wiesenthal-Zentrums anzubieten.

Beide Ministerien bestätigten der Jüdischen Allgemeinen den Eingang des Schreibens. Eine Sprecherin des Bundesministerium des Innern sagte jedoch, dass die Zuständigkeit beim Bundesjustizministerium (BMJV) liege. Das BMJV habe, sagte ein Sprecher, das Schreiben an die Zentrale Stelle in Ludwigsburg weitergeleitet. ja

Schule

Wissenschaftler fordert bessere Holocaust-Bildung

Es sei wichtig, mit der Vermittlung der Schoa bereits bei der Ausbildung der Lehrer anzusetzen

 12.11.2019

Berlin

Nationaler Integrationspreis verliehen

Bundeskanzlerin Merkel verurteilt beim Festakt den Anschlag in Halle als »Schande für unser Land«

 11.11.2019

Heidelberg

Zusatztermin zum »Testsamstag«

TMS am Schabbat: Universität kündigt nach Intervention des Grünen-Politikers Volker Beck Lösung an

 11.11.2019

Berlin

Eklat beim Mauerfall-Jubiläum

»Genug mit der Besatzung«: Veranstalter entschuldigen sich für antiisraelische Parole bei Live-Show

 11.11.2019

Sachsen-Anhalt

Erfahrungsaustausch mit Israel

Nach Anschlag in Halle: Ministerpräsident Haseloff will Gespräche zur besseren Identifikation von Gefährdern führen

 11.11.2019

Berlin

»Diese Verantwortung vergeht nicht«

Bundespräsident Steinmeier erinnert beim Mauerfall-Gedenken an Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden

 09.11.2019