Reaktion auf Terror

Lindner will schnelle Entscheidung zu Hilfen an Palästinenser

Christian Lindner (FDP), Bundesfinanzminister Foto: picture alliance/dpa

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat angesichts des Großangriffs der Hamas auf Israel eine rasche Entscheidung über Finanzhilfen an Palästinenser gefordert.

»Der Terror ist erschütternd. Auf ihn sollten wir nicht nur mit Worten reagieren«, sagte der FDP-Chef gegenüber »Bild am Sonntag«.

Er erhoffe sich daher eine Empfehlung von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne), wie der deutsche Staat angesichts dieser Gewalt mit der finanziellen Unterstützung der Palästinenser weiter verfahren sollte.

»Etwaige Konsequenzen könnten sofort umgesetzt werden«, sagte Lindner.

Zuvor hatte der CDU-Verteidigungspolitiker Roderich Kiesewetter einen Stopp der Hilfsgelder an die Plästinenser gefordert. »Deutschland hat Zusagen für Hilfsgelder in Höhe von über 340 Millionen Euro an Palästina getätigt«, teilte Kiesewetter am Samstag der Deutschen Presse-Agentur mit. Diese müssten nun sofort eingestellt werden.

Es reiche nicht aus, nur politische Besorgnis auszudrücken, es müssten auch konkrete Handlungen folgen. Die Lage in Israel sei furchtbar, die Ausrufung des Kriegszustands erforderlich angesichts des Vorgehens der Hamas. »Wir müssen uns auf einen erneuten Ausbruch des Krieges einstellen.« dpa

London

Sie »fischten« mit Geld nach Juden: Zwei Männer verurteilt

»Fishing for Jews« mit einer Angel, an der ein Geldschein hängt: Im Stadtteil Stamford Hill, in dem viele Charedim wohnen, werden die Verdächtigen von den Shomrim gestellt und später festgenommen

 13.05.2026

Teheran

Weitere Hinrichtung im Iran nach Spionagevorwürfen

Die iranische Justiz hat in den vergangenen Wochen viele Männer exekutieren lassen. Nun wird wieder ein Todesurteil vollstreckt

 13.05.2026

Bern

Mengele-Akten endlich öffentlich

Der Schweizer Nachrichtendienst blockierte den Zugang zu diesen Unterlagen jahrzehntelang. Nun wird diese Sperre aufgehoben

von Nicole Dreyfus  13.05.2026

New York

Jüdische Gruppen planen Demonstration gegen »New York Times«

Die Organisatoren sprechen von »antizionistischen Verleumdungen«, für die das Blatt verantwortlich sei

 13.05.2026

Washington D.C./New York

Bericht: Iran hat weiterhin erhebliche Raketenkapazitäten

Neue Einschätzungen der US-Geheimdienste zeichnen ein deutlich anderes Bild der militärischen Lage Irans, als es die US-Regierung öffentlich vermittelt

 13.05.2026

Harrisburg

US-Richter verlässt Demokratische Partei wegen Judenhass

David Wecht warnt zudem vor einer zunehmenden Verharmlosung antisemitischer Tendenzen im gesamten linken Spektrum

 13.05.2026

Wien

Jüdische Hochschüler können ESC nicht öffentlich übertragen

Die Studentenorganisation JöH warnt vor einer angespannten Sicherheitslage für Jüdinnen und Juden und plant eine Protest- und Solidaritätsveranstaltung

 13.05.2026

Washington D.C.

Trump droht Iran mit vollständiger Niederlage

Die Vereinigten Staaten würden den Konflikt »friedlich oder eben auf andere Weise« gewinnen, sagt der amerikanische Präsident vor seiner Abreise nach China

 13.05.2026

Barcelona

Flick distanziert sich von Yamals Palästina-Flaggen-Aktion

Jungstar Yamal sorgt meistens auf dem Platz für Aufsehen. Bei der Meisterparty des FC Barcelona setzt er nun auch abseits des Rasens ein Zeichen - ein politisches, das aber nicht allen gefällt

 13.05.2026