Köln

Kippa-Träger antisemitisch beleidigt, geschlagen und verletzt

Foto: dpa

Ein junger Mann mit Kippa ist in Köln nach ersten Ermittlungen der Polizei antisemitisch beleidigt, geschlagen und dabei verletzt worden. Der 18-Jährige sei in der Nacht zum Samstag aus einer etwa zehnköpfigen Gruppe heraus attackiert worden, teilte die Polizei mit.

Einer aus der Gruppe soll ihm dann die Kippa vom Kopf geraubt haben. Die Tat wurde von einer installierten Polizeikamera aufgezeichnet. Wenig später erkannten Beamte der Leitstelle anhand der Videoaufnahmen zwei der mutmaßlichen Tatbeteiligten wieder und setzten eine Polizeistreife in Bewegung.

Die Beamten nahmen zwei Heranwachsende im Alter von 18 und 19 Jahren fest. Nähere Details zu den Verdächtigen nannte sie nicht. Der angegriffene 18-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, das er laut Polizei am Samstag wieder verlassen konnte.

Weil die Polizei einen antisemitischen Hintergrund für die Tat annimmt, ermittelt der polizeiliche Staatsschutz. dpa/ja

Berlin

Scholz warnt vor Offensive in Rafah

Die Bundesregierung hat Israels militärisches Vorgehen nach dem 7. Oktober unterstützt. Das ist vorbei

 26.02.2024

Alois Glück

Mitstreiter für Verständigung

Der frühere Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken ist im Alter von 84 Jahren verstorben

 26.02.2024

Stiftungsgründung

Zentralrat der Juden ordnet Rabbinerausbildung neu

Das Abraham Geiger Kolleg und das Zacharias Frankel College sollen durch eine neue Trägerstruktur abgelöst werden - mit Unterstützung der staatlichen Zuwendungsgeber

 26.02.2024

Kulturpolitik

Nach Berlinale-Eklat: DIG-Präsident kritisiert Claudia Roths zögerliche Haltung im Kampf gegen Judenhass

Beck: »Ich bin schon sehr erstaunt. Von ihr habe ich noch kein Wort der Kritik gehört«

 26.02.2024

Berlinale

Zentralrat der Juden fordert Konsequenzen

Auch Politiker von Regierung und Opposition hatten die Äußerungen und die Reaktion des Publikums beim Abschluss des Filmfestivals kritisiert

 26.02.2024

Berlinale

Claudia Roth will »Vorkommnisse« bei Finale aufarbeiten

Das Festival müsse frei von Hass, Hetze, Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit sein, so die Kulturstaatsministerin

 26.02.2024

USA

US-Soldat zündet sich vor Israels Botschaft in Washington an

Während der Tat habe er »Free Palestine!« gerufen, schreiben die »New York Times«

 26.02.2024

Berlin

Israels Botschafter: Antisemitische Rhetorik bei Berlinale

»Antisemitische und israelfeindliche Äußerungen« seien mit Applaus bedacht worden, schreibt der Diplomat

 26.02.2024

Berlin

Berlinale distanziert sich von Preisträger-Aussagen

Das Festival habe Verständnis dafür, dass diese »als zu einseitig empfunden wurden«, heißt es

von Weronika Peneshko  26.02.2024