Frankfurt/Main

Kanzlerin zu Gast bei der Ratsversammlung

Ehrengast: Am 25. November besucht Kanzlerin Merkel die Ratsversammlung des Zentralrats der Juden in Frankfurt/Main. Foto: imago

Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht die Ratsversammlung des Zentralrats der Juden. Am Sonntag, den 25. November, wird sie zu den Teilnehmern der Tagung im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Frankfurt/Main sprechen.

Die Ratsversammlung ist das oberste Entscheidungsgremium des Zentralrats der Juden. Sie verabschiedet den Haushalt und überwacht die Arbeit der Exekutive. Die Ratsversammlung entscheidet über alle Grundsatzfragen der jüdischen Gemeinschaft, wobei die Autonomie der einzelnen Mitgliedsgemeinden höchste Priorität hat. Ihr gehören alle Landesverbände und einzelne Großgemeinden, wie Berlin, München, Frankfurt/Main und Köln, an.

Zentralratspräsident Dieter Graumann betont die symbolische Wirkung des Besuches der Kanzlerin: »«Ich freue mich sehr, dass es uns gelingen konnte, die Bundeskanzlerin als Ehrengast bei der Ratsversammlung zu gewinnen. Gerade nach dem schwierigen Jahr der Beschneidungsdebatte ist das ein wichtiges Zeichen der Solidarität und Freundschaft mit der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland. Angela Merkel ist für uns schon seit langer Zeit eine Partnerin, auf die wir uns verlassen können.» ja

Extremismus-Bericht

Auschwitz Komitee macht AfD für gestiegenen Rechtsextremismus verantwortlich

Die Zahl der Extremisten in Deutschland ist nach Einschätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz weiter gestiegen. Dafür macht das Komitee vor allem die AfD verantwortlich

 01.07.2026

Kommentar

»Eigentlich habe ich noch nie mit einem Juden gesprochen«

Als Antisemitismusbeauftragter jüdisch zu sein ist kein Manko. Im Gegenteil: Es braucht an deutschen Universitäten mehr jüdische Beauftragte

von Guy Katz  30.06.2026

Interview

»Es fehlte am fußballerischen Können, nicht am Glück«

Sportreporter-Legende Marcel Reif über das WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft, Jürgen Klopp und die Zukunft von Julian Nagelsmann als Bundestrainer

von Michael Thaidigsmann  30.06.2026

Meinung

Maccabiah ist gelebte Selbstbehauptung

Gerade jetzt ist es für jüdische Sportlerinnen und Sportler wichtig, in Israel Kraft zu tanken. Es geht nicht nur um Sport, sondern auch um Selbstbehauptung und ein tieferes Verständnis für das Land

von Alon Meyer  30.06.2026

Berufung

Hamburg hat wieder eine Beauftragte gegen Antisemitismus

Nach Monaten der Vakanz ist das Amt wieder besetzt: Anna von Villiez wird Hamburgs neue Beauftragte gegen Antisemitismus. Ein Rechtsstreit hatte die Auswahl verzögert

von Michael Althaus  30.06.2026

Kommentar

Für Islamisten existiert kein Kindeswohl

In glühender Hitze wurden Kinder von Islamisten gefesselt durch Berlin geführt. Dass so etwas mitten in der Hauptstadt geschehen kann, ist die Folge einer fehlgeleiteten Migrationspolitik

 30.06.2026

Aufruf

Jüdische Hochschullehrer fordern besseren Schutz gegen Antisemitismus

Hochschulen können ihre jüdischen Studierenden und Lehrenden nicht ausreichend gegen Antisemitismus schützen. Das NJH will das ändern und fordert unter anderem die Möglichkeit zur Exmatrikulation von Störern

 30.06.2026

Interview

»Soziale Medien sind Brandbeschleuniger für Judenhass«

Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung gegen Antisemitismus, wechselt nach Paris. Am Dienstagabend zog er auf einem Podium in Berlin Bilanz. Im Interview blickt er zusätzlich auch auf Persönliches

von Leticia Witte  30.06.2026

Meinung

Georg Restle, die Jüdische Allgemeine und der berüchtigte Scheck aus Jerusalem

Früher hätte man Journalisten wie Restle, die Juden unterstellen, sie seien nur Sprachrohr einer Regierung in Israel, die Eignung als Politik-Redakteure beim Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk abgesprochen. Zu Recht

von Michael Thaidigsmann  30.06.2026