Terror

»Jetzt ist Handeln gefragt«

Zentralratspräsident Josef Schuster Foto: dpa

Mit Blick auf den Terroranschlag von Halle fordert der Zentralrat der Juden in Deutschland konkrete Schritte von den Innenministern.

»Solidaritätsbekundungen sind das Eine. Doch jetzt ist auch Handeln gefragt«, sagte Zentralratspräsident Josef Schuster der Deutschen Presse-Agentur vor einem Treffen der Innenminister von Bund und Ländern an diesem Freitag in Berlin.

»Es ist notwendig, dass sich die Innenminister auf einen angemessenen Schutz jüdischer Einrichtungen verständigen«, verlangt Schuster.

Die Politiker wollen dort über Konsequenzen aus dem Attentat beraten. Es geht um den Kampf gegen den Rechtsextremismus und den Schutz jüdischer Einrichtungen.

»Es ist dringend notwendig, dass sich die zuständigen Innenminister aller Bundesländer auf einen angemessenen Schutz jüdischer Einrichtungen und entsprechende finanzielle Unterstützung unserer Gemeinden für Sicherheitsmaßnahmen verständigen«, verlangte Schuster. »Halle hat gezeigt: Auch wenn längere Zeit nichts passiert ist, darf sich niemand in falscher Sicherheit wiegen.«  dpa

Weimar

36-Jähriger bespuckt Bild eines KZ-Überlebenden

Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung, Beleidigung und politisch motivierter Sachbeschädigung

 21.11.2019

Einspruch

Entfremdung schadet nur

Jeremy Issacharoff will, dass die EU zum Dialog zurückfindet, statt auf De-facto-Boykotte zu setzen

von Jeremy Issacharoff  21.11.2019

Rechtsextremismus

»Ich werde weitermachen«

Julian Feldmann über rechte Drohungen gegen Journalisten, den Wert von Solidarität und eine Demo gegen ihn

von Martin Krauss  21.11.2019

Nachrichten

AfD und NPD, Gedenkstein und Stolperstein

Meldungen aus Politik

 21.11.2019

Wuligers Woche

Metaphernsalat à la Maas

Wie man eine Rede besser nicht halten sollte

von Michael Wuliger  21.11.2019

Staatsbürgerschaft

Beziehungsweise

Israelis, die einen deutschen Pass beantragen, gehen oft leer aus. Darüber gibt es eine Debatte

von Jérôme Lombard  21.11.2019