Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge kürzlich einen hochrangigen Kommandeur des für die Revolutionsgarden wichtigen »Öl-Hauptquartiers« bei einem Luftangriff getötet. Diese Abteilung ermögliche den Revolutionsgarden die Fortsetzung ihrer Aktivitäten und ihres militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen, teilte das israelische Militär am Nachmittag mit.
Gleiches gelte für Irans Verbündeten in der Region, darunter die libanesische Hisbollah und die Huthi-Miliz im Jemen, die ebenfalls Geld aus den Ölverkäufen erhielten.
Der Kommandeur des Öl-Hauptquartiers, Mohammad Resa Aschrafi Kahi, sei bereits am Freitag bei einem Bombardement der Luftwaffe in der Gegend der iranischen Hauptstadt Teheran ums Leben gekommen, hieß es in einer Mitteilung der Armee weiter. Er sei innerhalb des Öl-Hauptquartiers der Revolutionsgarden der Leiter des Handels gewesen.
Vor einigen Tagen hatte Israels Armee laut eigenen Angaben bereits den Kommandeur des Öl-Hauptquartiers der iranischen Streitkräfte getötet. Dieses hat einen ähnlichen Zweck wie die gleichnamige Abteilung der Revolutionsgarden. Die Armee sprach deshalb nun von »einem weiteren schweren Schlag gegen die wirtschaftlichen Grundlagen des iranischen Sicherheitsapparats«. dpa
