Mahnmal

»Israel ist auch Sprachrohr für uns«

Romani Rose Foto: Filip Singer

In einem Interview mit der Jüdischen Allgemeinen sagte Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, anlässlich der Einweihung des Mahnmals in Berlin, dass sich Deutschland mit dem Bau des Denkmals auch zum Holocaust an 500.000 Sinti und Roma bekenne. Auch hofft Rose, dass sich »die historische Wissenschaft mit diesem Holocaust stärker beschäftigt und ihn nicht nur als eine Fußnote des Holocaust an den sechs Millionen Juden betrachtet.«

Rose, von dessen Familie 13 Personen in verschiedenen Konzentrationslagern ermordet wurden, wünscht sich, »die Beziehungen mit Israel zu verstärken«. Das könne mit »gemeinsamen Diskussionen über Rassismus und Diskriminierung« geschehen. Dadurch könne man bewusst machen, »wie bedeutsam die Existenz des Staates Israel auch für Sinti und Roma ist«. ja

Lesen Sie das vollständige Interview am Donnerstag in der Printausgabe.

Uni-Proteste

Nichts gewusst?

Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger feuert nach einem umstrittenen Prüfauftrag ihre Staatssekretärin

von Michael Thaidigsmann  19.06.2024

Abschied

US-Botschafterin besorgt über Antisemitismus

Zugleich lobte sie die öffentliche Reaktion auf den Antisemitismus

von Gottfried Bohl  19.06.2024

Thüringen

Denkmal für NSU-Opfer in Erfurt eingeweiht

Der Standort vor dem Landtag spiegele Thüringens Verantwortung für die Morde der Terroristen wider, so Ministerpräsident Ramelow

 19.06.2024

Berlin

Gymnasium sagt Abi-Feiern wegen Palästina-Protest ab

Der Schule zufolge seien »massive konfrontative politische Kundgebungen« durch einen Großteil der Schüler geplant

 19.06.2024

Belgien

»Unmöglich«: Stadt Brüssel untersagt Länderspiel gegen Israel

Das UEFA Nations League-Match darf wegen angeblicher Sicherheitsbedenken nicht auf Brüsseler Gebiet stattfinden

von Michael Thaidigsmann  19.06.2024

Brandenburg

Linken-Politiker Büttner wird Beauftragter gegen Antisemitismus

Der Linken-Politiker Andreas Büttner wurde zum ersten Antisemitismusbeauftragten des Landes gewählt - doch es gab auch Kritik

von Michael Thaidigsmann  19.06.2024

Washington/Jerusalem

Eklat: Weißes Haus streicht Treffen wegen Video-Aussage Netanjahus

Israels Regierungschef hatte Amerika öffentlich vorgeworfen, eine Waffenlieferung zurückzuhalten

 19.06.2024

Analyse

Psychologe Mansour gegen Tabuisierung von Debatten

Es sei ein Problem, dass junge Menschen über Soziale Medien kaum differenzierte Betrachtungen über den 7. Oktober bekämen

 19.06.2024

Berlin

Habeck: Auseinandersetzung mit Nazi-Vorfahren hat mich geprägt

Habecks Urgroßvater Walter Granzow (1887-1952) organisierte die Hochzeit seines Freundes Joseph Goebbels

 19.06.2024