Berlin

Israel-Hasser planen Demo in Neukölln

Am Samstagabend feierten rund 50 Menschen in Neukölln die Terror-Angriffe der Hamas gegen Israel Foto: picture alliance/dpa

Nach den Jubel-Demos über den Terror der Hamas soll am Mittwoch in Berlin schon wieder ein antisemitischer Protest stattfinden. Der Veranstalter ist eine Privatperson, die schon öfter zu ähnlichen Kundgebungen aufgerufen hat, teilte die Polizei der »Berliner Morgenpost« mit. Der Zeitung zufolge seien einige Unterstützer schon bei anderen Protesten gewaltbereit aufgetreten.

Samidoun verteilte Süßigkeiten

Zu den Unterstützern der Veranstaltung gehört auch der antisemitische Verein Samidoun, der als Vorfeldorganisation der Terror-Gruppe Volksfront zur Befreiung Palästinas gilt. Die Anti-Israel-Aktivisten verteilten am Wochenende auf der Sonnenallee in Berlin-Neukölln Baklava, um die Ermordung Hunderter Israelis zu feiern. Samidoun bezeichnete den Terror als »Sieg des Widerstandes«.

Innenministerin Nancy Faeser (SPD) verurteilte die Aktion. Wenn es Anhaltspunkte dafür gebe, dass Hass und Hetze verbreitet würden, »dann werden wir das auch zur Grundlage machen für Ausweisung, wenn es rechtlich möglich ist«, kündigte sie an. Die Polizei stellte außerdem Strafanzeige.

Am Mittwoch sollte am Brandenburger Tor eigentlich auch eine »Solidaritätskundgebung« für in Israel inhaftierte Palästinenser stattfinden. Die Veranstaltung wurde vom Anmelder allerdings wieder zurückgezogen. nko

Kultur

Klein wünscht sich mehr Wehrhaftigkeit gegen Antisemitismus im Kulturbetrieb

Der Antisemitismus-Beauftragte Klein kritisiert einen geplanten Auftritt der palästinenisch-stämmigen DJ Sama‘ Abdulhadi im Juli in Hamburg

 19.04.2026

Iran

Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig

Keine 24 Stunden nach der Zusage des Iran, die Straße von Hormus zu öffnen, wurde sie wieder zurückgenommen.

 19.04.2026

Internationaler Strafgerichtshof

»Begünstigung von Kriegsverbrechen«: Israelische NGO zeigt Spaniens Regierungschef Sánchez an

Die Hintergründe

 18.04.2026 Aktualisiert

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Wir Juden sollten uns nicht verstecken. Wir sollten offen, laut und stolz sein - auch und insbesondere auf den jüdischen Staat

von Daniel Neumann  17.04.2026

ZDF-Politbarometer

Auf Bundesebene: AfD erstmals stärkste Kraft

Die rechtsextreme Partei profitiert von der Unzufriedenheit der Bürger mit der Regierung

 17.04.2026

Medien

Ex-»Welt«-Chefredakteur Burgard bei Springer künftig für Nahost zuständig

Burgard folgt auf Constantin Schreiber, der ab dem 1. Mai von Deutschland aus arbeitet

 17.04.2026

Berlin

Zentralrat der Juden gegen Widerspruchslösung

In seinem Tätigkeitsbericht für 2025 geht der Zentralrat auch ethische Fragen rund um das Thema Organspende ein

 17.04.2026

Genf

So reagiert die Weltbank auf antisemitische Posts von Francesca Albaneses Ehemann

Massimiliano Cali soll den palästinensischen Terrorismus relativiert und gegen Juden gehetzt haben

von Imanuel Marcus  17.04.2026

Paris

Bericht: Marine Le Pen trifft Israels Botschafter

Das Gespräch wirft diese Frage auf: Wie geht die Regierung Netanjahu mit rechtsextremistischen Parteien im Ausland um?

 17.04.2026